DAX Analyse: Ölpreisschock und EZB-Zinserhöhung belasten
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Liebe Trader, liebe Börsenfreunde.
Hinter dem DAX liegt eine schwache Handelswoche. Nachdem sich der deutsche Leitindex zu Wochenbeginn noch oberhalb von 26.000 Punkten halten konnte, geriet er ab Mittwoch deutlich unter Druck. Auf Wochensicht verlor der DAX rund 1,8 % und beendete den Freitag bei 25.568 Punkten. Im Mittelpunkt standen vor allem der erneut stark gestiegene Ölpreis, die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank sowie neue Inflations- und Konjunkturdaten aus Deutschland und den USA.
Ölpreis steigt wieder über 100 Dollar
Der wichtigste Belastungsfaktor für den DAX war letzte Woche der Ölpreis. Brent näherte sich bereits zu Wochenbeginn der Marke von 100 Dollar und überschritt diese am Mittwoch erstmals seit Ende Juli wieder. Hintergrund war die erneute Eskalation im Nahen Osten und die Sorge vor weiteren Einschränkungen beim Öltransport durch die Straße von Hormus.
Am Donnerstag verschärfte sich die Situation nochmals. Brent stieg zeitweise bis knapp 110 Dollar und beendete die Woche trotz der Gegenbewegung vom Freitag mehr als 8 % höher. Für den Aktienmarkt ist dabei nicht nur der direkte Effekt höherer Energiepreise entscheidend. Ein länger anhaltender Ölpreisschock erhöht gleichzeitig den Inflationsdruck und erschwert den Zentralbanken eine Lockerung der Geldpolitik
