BP verkauft Raffinerie Gelsenkirchen und erhöht Sparziel
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Von Adam Whittaker
DOW JONES--BP trennt sich von seiner Raffinerie in Gelsenkirchen. Wie der britische Ölkonzern mitteilte, hat er den Verkauf an den Raffineriebetreiber Klesch Group vereinbart. Damit setze BP die Vereinfachung seines Portfolios und die Stärkung seiner Bilanz fort und erhöhe sein Einsparziel. Die Konditionen des Deals wurden nicht genannt.
BP rechnet bis 2027 nun mit strukturellen Einsparungen von 6,5 bis 7,5 Milliarden Dollar, rund 1 Milliarde mehr als bisher.
Aufgrund seiner hohen Schuldenlast verkauft BP einige Vermögenswerte und senkt gleichzeitig die Kosten. Im Dezember stimmte das Unternehmen dem Verkauf einer Beteiligung von 65 Prozent an seinem Schmierstoffgeschäft Castrol für 8 Milliarden Dollar an Stonepeak zu. Im vergangenen Monat teilte BP mit, dass es bereits mehr als 11 Milliarden Dollar seines bis 2027 angestrebten Veräußerungsziels von 20 Milliarden Dollar angekündigt oder abgeschlossen habe.
Die Vereinbarung umfasst die Ruhr Oel GmbH - BP Gelsenkirchen (ROG). Die Belegschaft der ROG sowie die Mitarbeiter in Logistik und Vertrieb werden zum Abschluss des Verkaufs zum neuen Eigentümer wechseln. Der integrierte Raffineriekomplex beschäftigt heute rund 1.800 Mitarbeiter.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
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