Analyse
17:01 Uhr, 16.12.2025

BMW-Vorzüge sollen zu Stammaktien werden

Der Münchener Autobauer BMW will seine Vorzugsaktien in Stammaktien umwandeln. Die Zustimmung der Aktionäre soll auf der Hauptversammlung im Mai 2026 eingeholt werden.

Der Vorstand der BMW AG hat beschlossen, der ordentlichen Hauptversammlung am 13. Mai 2026 sowie einer gesonderten Versammlung der Vorzugsaktionäre eine vollständige Umwandlung der 54,7 Mio. Vorzugsaktien in Stammaktien vorzuschlagen. Die Umwandlung soll im Verhältnis 1:1 und ohne Zuzahlungsverpflichtung erfolgen.

Die Vorzugsaktien machen derzeit rund 8,9 % des Grundkapitals aus und erhalten bislang eine um 0,02 EUR höhere Dividende als die Stammaktien, verfügen aber anders als die Stammaktien über kein Stimmrecht auf der Hauptversammlung.

Durch die geplante Maßnahme würde BMW künftig nur noch eine Aktiengattung haben. Weitere Details will das Unternehmen mit der offiziellen Einberufung der Versammlungen bekannt geben.

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