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11:08 Uhr, 09.01.2026

BMW mit leichtem Absatzplus 2025 trotz 4Q-Rückgang

DOW JONES--BMW hat trotz Absatzrückgangs im vierten Quartal zumindest im Gesamtjahr einen marginalen Absatzzuwachs erreicht. Im Schlussquartal sank die Nachfrage im Vorjahresvergleich in allen Segmenten bis auf den Mini, sowie in zwei von drei Regionen. Der Mini verzeichnete im vierten Quartal ein Absatzplus von 4,9 Prozent und im Gesamtjahr den höchsten Absatzzuwachs (+17,7 Prozent), wie der Premiumautohersteller mitteilte.

Der Gesamtabsatz der Gruppe stieg im Gesamtjahr 2025 um 0,5 Prozent auf 2,46 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Bei der Marke BMW sank der Absatz im Gesamtjahr um 1,4 Prozent auf 2,17 Millionen Fahrzeuge.

Im vierten Quartal allein setzte der Konzern 667.981 Autos ab, der Rückgang betrug 4,1 Prozent (Vorjahreszeitraum -2,9 Prozent). Die Marke BMW verzeichnete einen Rückgang von 5,2 Prozent auf 584.379 Wagen. Erneut war der Absatzrückgang besonders ausgeprägt in China mit minus 15,9 Prozent (Vorjahreszeitraum -14 Prozent); in Asien insgesamt betrug er 13,2 Prozent. Im Gesamtjahr 2025 belief sich BMWs Absatzrückgang im weltgrößten Automarkt auf 12,5 Prozent, nach einem Rückgang um 13,4 Prozent im Jahr zuvor.

Die Verkäufe von vollelektrischen Fahrzeugen (BEV) gaben im Schlussquartal um 10,5 Prozent nach auf 118.635 Fahrzeuge (Vorjahr +2,9 Prozent). Im Gesamtjahr stiegen sie um 3,6 Prozent auf 442.072 Fahrzeuge (Vorjahr: +13,5 Prozent). Der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge machte 2025 rund 18 Prozent des Gesamtabsatzes aus.

Kontakt zur Autorin: unternehmen.de@dowjones.com

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