Bitcoin unter Druck: Warum der Kryptomarkt weiter nach Stabilität sucht
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Der Kryptomarkt startet angeschlagen in die neue Woche, wobei Bitcoin erneut leichte Verluste verzeichnet und zeitweise unter die Marke von 63.000 US-Dollar gerutscht ist. Damit notiert die größte Kryptowährung auf dem niedrigsten Niveau seit mehr als zwei Wochen und bestätigt die anhaltende Ermüdung nach dem deutlichen Rückgang zu Monatsbeginn. Damals gelang es Käufern noch, den Bereich um 60.000 US-Dollar zu verteidigen und eine spürbare Gegenbewegung auszulösen. Diese Erholung verliert jedoch zunehmend an Dynamik, während der übergeordnete Abwärtsdruck seit Jahresbeginn bestehen bleibt.
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Auf Wochensicht liegt Bitcoin inzwischen mehr als sechs Prozent im Minus und steuert damit auf die sechste Verlustwoche in Folge zu. Aus technischer Perspektive hat sich das Bild zuletzt weiter eingetrübt, nachdem der Kurs Ende Januar erstmals seit 2023 wieder unter seinen langfristigen gleitenden Durchschnitt gefallen ist. Solche Signale werden von vielen Marktteilnehmern als Hinweis gewertet, dass sich der Trend klar zugunsten der Verkäufer verschoben hat.
Die Suche nach belastbaren Unterstützungszonen gestaltet sich aktuell schwierig. Besonders die Marke von 60.000 US-Dollar gilt als psychologisch bedeutsam, da sie bereits zu Beginn des Monats als kurzfristiger Wendepunkt fungierte. Sollte dieser Bereich erneut unter Druck geraten, dürfte der Blick der Marktteilnehmer schnell auf tiefere Preiszonen wandern. Darunter rücken mittelfristig auch deutlich niedrigere Kursbereiche wieder in den Fokus.
Das insgesamt schwächere Marktumfeld belastet den gesamten Kryptosektor. In einem Umfeld erhöhter Risikoaversion bevorzugen viele Anleger derzeit klassische sichere Häfen, während Kryptowährungen an Attraktivität verlieren. Besonders auffällig ist dabei der Vergleich mit Edelmetallen, die zuletzt deutlich zulegen konnten, während Bitcoin klar nachgegeben hat.
Insgesamt spiegeln die vergangenen Monate eine ausgeprägte Konsolidierungsphase wider, in der Unsicherheit und Vorsicht dominieren. Ob Bitcoin in den kommenden Wochen einen stabilen Boden ausbilden kann, dürfte maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, zentrale Unterstützungszonen zu verteidigen und neues Vertrauen in den Markt zurückzubringen.
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