Bitcoin-Prognose: Tim Draper ruft 250.000 US-Dollar aus – doch On-Chain-Daten warnen
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- Star-Investor Tim Draper meldet sich mit einer gewagten Prognose zurück. Für das Jahr 2026 sieht der US-Amerikaner Bitcoin nicht nur im Mainstream angekommen, sondern auch endlich die Marke von 250.000 US-Dollar knacken. Er spricht von einem “Bonanza-Jahr”, getrieben durch technologische Sprünge und IPOs.
2026 will be big. #Bitcoin goes mainstream. My $250k prediction finally reached. IPO window opens with a $trillion company. Space flight to the moon for passengers. Bio-Cures drive longer lives. Autonomous vehicles move us around the roads and in the air. Amazing! Awesome!…
— Tim Draper (@TimDraper) January 7, 2026
- Es ist nicht das erste Mal, dass Draper dieses Kursziel ausruft. Bereits für 2022 und später für 2023 hatte der Investor ähnliche Höhenflüge prognostiziert. Die aktuelle Realität an den Märkten spricht jedoch eine deutlich nüchternere Sprache als Drapers Visionen.
- Daten von CryptoQuant zeigen eine spürbare Abkühlung. Laut CEO Ki Young Ju sind die Kapitalzuflüsse in Bitcoin weitgehend versiegt. Investoren rotieren stattdessen in Aktien und Gold. Institutionelle Langzeithalter federn den Verkaufsdruck zwar ab, sorgen aber mangels neuer Liquidität für keine Rallye.
- Auch technische Indikatoren mahnen zur Vorsicht. Das MVRV-Verhältnis (Market Value to Realized Value) sinkt trotz hoher Kurse. Dies deutet darauf hin, dass die unrealisierten Gewinne im Netzwerk langsamer wachsen und Anleger die aktuelle Stärke eher zur Distribution nutzen.
Bitcoin MVRV Signals Cooling Momentum as Valuation Stretches
“Unless the MVRV Ratio can stabilize and reclaim higher ground, the broader signal continues to favor cooling momentum over renewed strength.” – By @CrypZeno pic.twitter.com/v2mwxjLi0U
— CryptoQuant.com (@cryptoquant_com) January 8, 2026
- Ein massiver Crash um 50 Prozent scheint laut Ki Young Ju zwar unwahrscheinlich, da Akteure wie MicroStrategy ihre Bestände von über 673.000 BTC nicht auf den Markt werfen. Anleger müssen sich jedoch auf eine zähe Seitwärtsphase einstellen, bis makroökonomische Impulse den Markt wiederbeleben.
- Während Drapers 250.000-Dollar-Call langfristig als bullisher Indikator für das Sentiment gewertet werden kann, diktieren kurz- bis mittelfristig die On-Chain-Daten das Geschehen. Ohne frisches Kapital bleibt Bitcoin vorerst in einer fragilen Konsolidierungszone gefangen.
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Quellen
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