Bitcoin-Prognose: M2-Daten senden gemischte Signale
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- Die Korrelation zwischen der globalen Geldmenge und Risiko-Assets ist für erfahrene Marktbeobachter kein Geheimnis. Ein neues Set an makroökonomischen On-Chain-Visualisierungen der Analyseplattform Alphractal rückt diesen Zusammenhang nun wieder in den Fokus und liefert potenziell bullishe Signale für Bitcoin-Investoren.
- Die Analysten haben die einjährige Veränderungsrate der globalen Geldmenge M2 direkt gegen den Bitcoin-Preis aufgetragen. Das Ergebnis offenbart eine fast mechanische Beziehung, die sich über jeden großen Marktzyklus hinweg wiederholt hat.
- Das Chartbild zeigt deutlich, dass Bitcoin immer dann in starke Expansionsphasen eintritt, wenn die globale M2-Geldmenge beschleunigt wächst – dargestellt durch grüne Zonen im Chart.
- Im Umkehrschluss korrelieren Phasen sinkender Liquidität, die im Chart rot markiert sind, mit schmerzhaften Drawdowns im Krypto-Markt und allgemeinem makroökonomischem Stress. Bitcoin reagiert hierbei als hochsensibler Seismograf auf die Verfügbarkeit von Fiat-Kapital im weltweiten Finanzsystem.
- Unter vielen Kleinanlegern hält sich hartnäckig die Annahme, eine statische Geldmenge treibe den Bitcoin-Kurs. Tatsächlich scheint jedoch der Fluss der Liquidität entscheidender zu sein.
- Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass Bitcoin in ein günstigeres Makroumfeld eintreten könnte – vorausgesetzt, die M2-Expansion gewinnt weiter an Tempo. Gleichzeitig bleibt das Wachstum der Geldmenge hinter früheren Zyklen zurück. Das würde erklären, warum die jüngsten Bitcoin-Anstiege flacher ausfielen und Altcoins bislang kaum Rendite lieferten.
- Liquiditäts-Analyst Michael Howell von Cross Border Capital sieht den aktuellen Zyklus jedoch bereits an seinem Ende. In einem Interview betonte er, dass dieser laut seinen Modellen Ende 2025 beziehungsweise Anfang 2026 ein Hoch markieren dürfte. Die aktuellen Daten zeigten schon eine beginnende Abwärtsinflektion.
- Für Bitcoin bedeutet das: Strategisch bleibt er ein zentraler Hedge gegen langfristige monetäre Inflation, doch das Umfeld ist womöglich nicht ideal, um späten Risikoexzess hinterherzulaufen.
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