Bitcoin-Mining im All: Start-up plant erste Miner im Orbit
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Das Raumfahrt-Start-up Starcloud will noch in diesem Jahr mit Bitcoin-Mining im Weltraum beginnen. Wie CEO Philip Johnston in einem Interview mit dem Format HyperChange erklärte und anschließend auf der Plattform X bestätigte, soll der Betrieb starten, sobald das zweite Raumfahrzeug des Unternehmens ins All gebracht wird. Nach Angaben des Unternehmens wäre Starcloud damit das erste Unternehmen, das Bitcoin außerhalb der Erde schürft.
The cat is out of the bag: @Starcloud_-2 will be the first to mine 𝗕𝗶𝘁𝗰𝗼𝗶𝗻 in space.
This will be a massive industry in itself. Right now, bitcoin mining consumes about 20 GW of power continuously. It makes no sense to do this on Earth, and in the end state, all of this… pic.twitter.com/tmfr8rxGOL
— Philip Johnston (@PhilipJohnston) March 7, 2026
Im Gespräch erklärte Johnston, dass spezialisierte Mining-Hardware ein zentraler Anwendungsfall für Rechenleistung im Orbit sei. Hintergrund seien die erheblichen Kostenunterschiede zwischen Grafikprozessoren und sogenannten Application Specific Integrated Circuits, kurz ASIC. “GPUs sind etwa dreißigmal teurer pro Kilowatt oder pro Watt als ASICs. Ein 1-Kilowatt-B200-Chip kann rund 30.000 US-Dollar kosten. Ein 1-Kilowatt-ASIC liegt bei ungefähr 1.000 US-Dollar”, so Johnston.
Starcloud setzt auf Rechenzentren im Orbit
Starcloud wurde Anfang 2024 gegründet und entwickelt satellitenbasierte Rechenzentren, die überwiegend mit Solarenergie betrieben werden sollen. Ziel ist es, Rechenleistung im Orbit bereitzustellen, insbesondere für Anwendungen im Bereich künstlicher Intelligenz und Blockchain. Im November brachte das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits einen Satelliten mit einer Nvidia-H100-GPU in die Umlaufbahn und demonstrierte damit erstmals den Betrieb eines Hochleistungs-Grafikprozessors im All.
Lest auch
Wilder Twitter-Space Elon Musk träumt von Bitcoin auf dem Mars – und auf X
Langfristig plant Starcloud eine Infrastruktur aus zehntausenden Satelliten. Johnston verwies in seinem Beitrag auf X zudem auf den Energiebedarf des Bitcoin-Minings. “Bitcoin-Mining verbraucht etwa 20 Gigawatt Leistung kontinuierlich”, so Johnston.
Bitcoin und zahlreiche weitere Krypto-Assets sind über die Krypto-Börse Coinbase erhältlich. Neukunden erhalten 30 Euro in Bitcoin, wenn sie mindestens die gleiche Summe investieren.
Empfohlenes Video
Bitcoin Mining 2026: Verdient man damit noch Geld?
Du willst auch die Artikel mit dem + lesen? Dann hol Dir BTC-ECHO Plus+
Mit Deinem Abo bekommst Du:
- Unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten
- Exklusive Artikel, Interviews & Analysen
- Detaillierte Reports & Hintergrundberichte
- Technische Chartanalyse & Kursziele
Es sollen noch mehr Vorteile sein? Via Web und App hast Du geräteübergreifend Zugriff auf alle Beiträge. Damit verschaffen wir Dir ein optimales Lesevergnügen und du bleibst jederzeit flexibel.

