Kommentar
18:49 Uhr, 21.01.2026

Bitcoin-Kurs über 90.000 US-Dollar: Trump will Krypto-Gesetz "sehr bald" unterschreiben

In Davos enthüllt der US-Präsident die Motive hinter seiner Krypto-Politik. Verhilft er mit Bitcoin und Co. Millionen Amerikanern zu finanzieller Freiheit?

  • US-Präsident Donald Trump ist auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos angekommen und bekräftigt in seiner umfassenden Rede am heutigen Mittwoch, dass die USA die “Krypto-Hauptstadt der Welt” seien und auch weiterhin bleiben sollten. In einer ersten Reaktion stieg der Bitcoin-Kurs auf bis zu 90.370 US-Dollar, korrigierte aber inzwischen wieder unter 89.000 US-Dollar.
  • Außerdem erklärt der republikanische Regierungschef, dass er den Clarity Act schon “sehr bald” unterzeichnen wolle. “Der Kongress arbeitet sehr intensiv an der Gesetzgebung zur Struktur des Krypto-Marktes, Bitcoin, all diesen Themen.”
  • Mit dem Krypto-Gesetzespaket beabsichtige er, “neue Wege für Amerikaner zur finanziellen Freiheit zu erschließen”. Hinter den Kulissen brodelt es jedoch, denn nach dem überraschenden Rückzug von Coinbase und einer kurzfristig abgesagten Anhörung im Senat steht das Gesetzesvorhaben derzeit auf der Kippe.
  • Streitthema Nummer eins sind die Stablecoin-Erträge, denn der Bankensektor fürchtet, dass Belohnungen auf USDT, USDC und Co. klassische Einlagen abziehen könnten, während die Krypto-Industrie den Finanzinstituten Angst vor Wettbewerb vorwirft. Trump selbst lässt offen, auf wessen Seite er sich schlägt, will aber eine zeitnahe Lösung.
  • Außerdem erklärt der US-Präsident zwei wichtige Gründe, warum er Bitcoin und Krypto unterstütze: Erstens habe es ihm politisch geholfen und zusätzliche Wählerstimmen eingebracht, aber zweitens habe der große Rivale China auch diesen Markt gewollt, “genauso wie sie die KI wollen”.
  • Trump, der während seiner Rede mehrfach Grönland mit Island durcheinanderbrachte, erteilte einer militärischen Eroberung des dänischen Territoriums eine Absage. Der zuletzt in Form von gegenseitigen Zolldrohungen eskalierende Streit um eine mögliche Grönland-Annektion durch die USA hatte zuletzt auch Bitcoin und den Krypto-Markt belastet, während Gold davon profitierte.

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Quelle

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