Kommentar
16:03 Uhr, 27.01.2026

Bitcoin im Millionenwert aus US-Reserve geklaut – das ist bekannt

Ein junger Hacker soll Krypto-Bestände der US-Regierung gestohlen haben. Brisant: Sein Vater arbeitet offenbar für die US Marshals.

Erwähnte Instrumente

  • Ein mutmaßlich junger Hacker soll Kryptowährungen im Wert von über 40 Millionen US-Dollar aus Wallets entwendet haben, die mit beschlagnahmten Bitcoin-Beständen der US-Regierung in Verbindung stehen.
  • Brisant ist dabei die familiäre Verbindung: Der Vater des Verdächtigen soll Eigentümer einer Firma sein, die den US Marshals Service bei der Verwaltung und Verwertung beschlagnahmter Krypto-Assets unterstützt.
  • Die Vorwürfe gehen aus einer detaillierten Untersuchung des On-Chain-Analysten ZachXBT hervor, der Wallets identifizierte, die direkt mit US-Regierungsadressen verknüpft sind. Darunter auch Bestände aus der Beschlagnahmung im Zusammenhang mit dem Bitfinex-Hack.

In case you are curious how John Daghita (Lick) was able to steal $40M+ from US government seizure addresses.

John’s dad owns CMDSS, which currently has an active IT government contract in Virginia.

CMMDS was awarded a contract to assist the USMS in managing/disposing of… https://t.co/lzR2a1aidA pic.twitter.com/PV0IkSuhVy

— ZachXBT (@zachxbt) January 25, 2026

  • Auslöser der Enthüllung war ein aufgezeichneter Streit auf Telegram, bei dem der Verdächtige unter dem Alias “John” mehrere Wallets per Screensharing zeigte. In den Aufnahmen ist zu sehen, wie Millionenbeträge in Echtzeit bewegt werden.
  • Blockchain-Analysen deuten darauf hin, dass die Gelder von offiziellen Sicherstellungs-Wallets über Zwischenadressen in Wallets flossen, die der Verdächtige selbst öffentlich zur Schau stellte.
  • Kurz nach Veröffentlichung der Recherche entfernte CMDSS seine Online-Präsenz weitgehend, während der Verdächtige begann, seine Spuren in sozialen Netzwerken zu verwischen.
  • Wie genau der Zugriff auf die beschlagnahmten Bitcoin-Bestände möglich war, ist bislang unklar. Die Vorwürfe werfen jedoch massive Fragen zur Sicherung staatlicher Krypto-Wallets und zur Aufsicht über externe Dienstleister auf.

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