Kommentar
19:20 Uhr, 07.03.2026

"Bitcoin hat einen strukturellen Fehler"

Der US-amerikanische Milliardär Chamath Palihapitiya warnt vor schwerwiegenden Bitcoin-Problemen. Warum er Gold im Vorteil sieht.

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Wenn eine Kryptowährung im Mainstream ankommen soll, muss sie “Eigenschaften aufweisen, die eine Adoption durch Zentralbanken” ermöglicht – meint zumindest Chamath Palihapitiya, US-Unternehmer und Milliardär. Doch Bitcoin würde eben nicht alle dieser notwendigen Eigenschaften besitzen: “Es gibt zwei Dinge, die ihm fehlen. Das eine ist die Fungibilität, das andere die Privatsphäre. In diesen beiden Punkten versagt Bitcoin.”

BREAKING: 🇺🇸 BILLIONAIRE CHAMATH PALIHAPITIYA JUST DROPPED A MASSIVE WARNING AGAINST BITCOIN:

“THERE’S A STRUCTURAL FLAW IN BITCOIN.”

“BITCOIN LACKS FUNGIBILITY AND PRIVACY.”

“IT CAN NEVER BE A HOLDING OF A CENTRAL BANK.” pic.twitter.com/WkMqgs9Zrb

— Vivek Sen (@Vivek4real_) March 4, 2026

In einem auf X geteilten Interview kommt der 49-Jährige daher zu dem Schluss, dass Bitcoin zwar für ETFs und Privatanleger gut genug sei, aber “niemals zu einem strukturellen Bestandteil einer Zentralbank” werden könne. Auch eine weitere Verzehnfachung der Marktkapitalisierung sei ohne Fungibilität und Privatsphäre kaum realistisch. Und andere Kryptowährungen würden diese Probleme zwar besser lösen, wären dafür aber noch kleiner, volatiler und hätten überhaupt ihre ganz eigenen Probleme.

Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles

Der älteste Wertspeicher der Welt hingegen verfüge über beide Eigenschaften. Palihapitiya erklärt: “Sie haben keine Ahnung, wie viel Gold die Bank of China besitzt. Sie wissen nicht, wie viel ich besitze.” Wenn es aber einen öffentlichen Ledger gebe, in dem steht, dass “diese Adresse über diesen Betrag verfügt”, dann könne man nicht wirklich frei handeln, weil die Geschichte und Herkunft jedes bestimmten Coins bekannt sei.

Auch in Hinblick auf die Dollarrendite konnte Gold zuletzt Bitcoin ausstechen. Auf Jahressicht steht das Edelmetall knapp 78 Prozent im Plus, wohingegen die Kryptowährung einen Verlust von 24 Prozent erleiden musste.

Bitcoin gegen Gold auf Jahressicht I Quelle: TradingView

Die Aussagen von Palihapitiya rufen auf Social Media auch Kritik hervor. So schreibt Vijay Boyapati, Autor des populären 2018er Essays The Bullish Case for Bitcoin: “Die Wahrheit ist, dass Gold für Zentralbanken strengeren Privatsphäre-Auflagen unterliegt als Bitcoin es jemals tun wird.” Viele Länder würden ihr Gold schließlich buchstäblich bei der New Yorker Federal Reserve lagen, die genau wisse, wie viel Gold sie haben und dieses Gold zudem in ihrem Besitz hält – laut Boyapati “ein enormes geopolitisches Risiko”.

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