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Kommentar
11:02 Uhr, 07.04.2026

Bitcoin, Ethereum und Co.: Kurzfristig noch immer in Seitwärtsbewegungen gefangen – wegen des Iran-Krieg!

Sowohl die großen Kryptowährungen, angefangen bei der "Mutter aller Kryptowährungen", dem Bitcoin (BTC), als auch die sogenannten Altcoins befinden sich seit einiger Zeit in einer Seitwärtsbewegung. Nachdem sich insbesondere der Bitcoin zwischen Anfang Oktober 2025 und Februar 2026 im Kurs etwa halbiert hat, ...

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  • Bitcoin BTC/USD - WKN: A2YY63 - ISIN: XC000A2YY636 - Kurs: 68.945,98 $ (Coinbase Advanced)

... kann man diese Seitwärtsbewegung durchaus als ein positives Zeichen interpretieren.

Denn es könnte sich dabei um eine, notwendige, charttechnische Bodenbildung nach diesem Abverkauf handeln. Trader werden nun einwenden, dass die erste und wichtigste Regel immer noch „The Trend Is Your Friend!“ lautet. Aber natürlich bricht jeder Trend irgendwann einmal. Zudem kommt es immer noch darauf an, welchen Trend man denn heranzieht.

Denn langfristig befindet sich der Bitcoin immer noch in einem sehr klaren, ungebrochenen, Aufwärtstrend! Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Kurzfristig dominieren zwei Seitwärtstrends im Bitcoin...

Aber selbst, wenn man sich nur das kurzfristige Bild anschaut, ist die Sache diffizil. Klar ist, dass die „Mutter aller Kryptowährungen“ nach einem neuen Allzeithoch Anfang Oktober 2025 in den freien Fall überging und sich in kurzer Zeit halbierte. Das ist insofern nicht einmal sonderlich verwunderlich, weil sich der damalige charttechnische Ausbruch auf neue Allzeithochs schnell als Fehlsignal entpuppte.

Gerade solche Fehlsignale sind jedoch tückisch. Denn durch sie werden viele kurzfristig agierende Anleger („Trader“) auf dem falschen Fuß erwischt. Sie geraten in Schieflage und müssen dann ihren Trade beenden; koste es, was es wolle! „Die ersten Verluste sind immer die besten Verluste“, sagen Amerikaner daher auch gerne. Genau dies konnten wir Anfang Oktober 2025 beim Bitcoin beobachten.

Die zuletzt angelaufene, mögliche Bodenbildung, spielt sich nun – wie oben bereits erwähnt – in zwei Seitwärtsbewegungen ab. Die breitere Seitwärtsrange verläuft zwischen 60.000 US-Dollar auf der Unterseite und 75.000 bis 76.000 US-Dollar auf der Oberseite. Die engere Seitwärtsrange dagegen verläuft zwischen 65.000/66.000 US-Dollar auf der Unterseite und 72.000/72.500 US-Dollar auf der Oberseite.

Würde die engere Seitwärtsrange aufgegeben, wäre dies sicherlich ein erstes, nicht unwichtiges, Signal. Würde sie nach unten aufgegeben, würde dies auf eine zunehmende Stärke der Bären hindeuten. Würde sie dagegen nach oben verlassen, würde dies wiederum auf eine zunehmende Stärke der Bullen hindeuten. Aber erst oberhalb von 75.000/76.000 US-Dollar würde es richtig bullish und erst unterhalb von 60.000 US-Dollar dementsprechend richtig bearish.

Sollten sich die Bullen am Ende durchsetzen, hätten die charttechnischen Kaufsignale Kursziele bei 80.000 sowie später 85.000 US-Dollar. Anschließend könnte es in jeweils 5.000 US-Dollar-Schritten bis 100.000 US-Dollar gehen. Würden sich dagegen die Bären durchsetzen, käme es sofort zu einem charttechnischen Verkaufssignal (Short-Signal) mit Kursziel 48.000 bis 50.000 US-Dollar.

Charttechnisch ist die Lage also eindeutig, aber...

Fundamental sehen wir weder die Aktien- noch die Krypto-Märkte als dramatisch überbewertet an, im Gegenteil. Zudem sieht die Marktstimmung, das sogenannte Sentiment, alles andere als positiv aus. Anleger haben derzeit schlicht Angst. Diese beiden Faktoren würden daher dafür sprechen aktuell die sich bietenden Chancen zu nutzen und (zu)zukaufen.

Die charttechnische Lage sieht aber leider noch nicht bullish aus. Vielmehr deuten die Charts an, dass es kurzfristig nochmal einen Rücksetzer um rund -10% (im Gesamtmarkt) geben könnte. Gegen den Chart zu handeln ist immer sehr schwierig und geht, zumeist, nicht gut. Daher bleiben wir bei unserer Ansicht, dass wir derzeit zwar schon gute Kaufgelegenheiten sehen, man aber nur vorsichtig auf Shopping-Tour gehen sollte.

Wer aber schon immer in die ein oder andere Aktie eines nachweislich (sehr) guten Unternehmens oder auch in die ein oder andere aussichtsreiche Kryptowährung investieren wollte, sollte die sich bietenden Chancen jetzt auch nutzen. Da kurzfristig noch Gefahren drohen, sollte man aber nicht den Helden spielen. Wir würden daher auf den Einsatz von Hebeln verzichten!

Nicht aber auf den Einsatz von Sparplänen (auf Aktien oder (gute) Kryptos!). Denn eine alte, zugegeben sehr martialisch klingende, Börsenweisheit besagt nicht umsonst: „Man sollte kaufen, wenn das Blut die Straßen hinunterfließt“ („und verkaufen, wenn die Violinen spielen!“). Dementsprechend würde auch diese Börsenweisheit dafür sprechen jetzt sukzessive Cash abzubauen und in gute Aktien oder Kryptos zu investieren.

Dafür können Sie gerne auch Kraken, insbesondere Kraken Pro, nutzen! Übergeordnet sehen wir nämlich weiterhin eher nach oben strebende Märkte, die aber kurzfristig noch durch den Iran-Krieg – in ihren Ranges – gefangen sind. Daher dürfte auch dieses Mal wieder am Ende den Mutigen die Welt gehören. Seien Sie daher mutig, aber werden Sie keinesfalls übermütig! Das sollte sich für Sie auszahlen.

Im April startet zum Thema auch eine Webinar-Reihe, auf die ich mich besonders freue. Melden Sie sich gerne direkt an und verpassen Sie keinen Termin:

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