Bitcoin-Bestände Bhutans brechen um die Hälfte ein – darum verkauft das Land
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Die Bitcoin-Bestände des Königreichs Bhutan schrumpfen weiter. Wie On-Chain-Daten der Analyseplattform Arkham Intelligence zeigen, verschob das Land 175 Bitcoin (etwa 12 Millionen US-Dollar) auf eine Wallet-Adresse, die schon im Februar für Verkäufe genutzt wurde. Seit Beginn des Jahres hat Bhutan bereits Bitcoin im Gegenwert von rund 42,5 Millionen US-Dollar abgestoßen.
Damit haben sich die Bestände des Königreichs innerhalb eines Jahres mehr als halbiert. Im Februar vergangenen Jahres hielt Bhutan noch rund 12.000 BTC. Kurz vor dem Oktobercrash verkaufte das Land einen Großteil seiner Bitcoin. Der Bestand fiel binnen weniger Tage von 10.000 auf 6.400 BTC. Mittlerweile umfassen die Bestände noch 5.426 BTC im Gegenwert von derzeit rund 383 Millionen US-Dollar.
Für die Handelsstrategie zuständig ist der staatliche Investmentfonds Druk Holding and Investments. Zudem betreibt die Firma auf Anordnung des Königreichs Mining-Farmen.
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Dass Bhutan ausgerechnet in Zeiten verkauft, in denen der Bitcoin-Kurs mit zahlreichen geopolitischen und ökonomischen Widerständen konfrontiert ist, mag manchen verwundern. Wer dem Königreich Paper Hands unterstellt, der irrt.
Tatsächlich hatte die Regierung Bhutans schon Ende Dezember vergangenen Jahres angekündigt, Bitcoin verkaufen zu wollen. Die Gelder will man nutzen, um den Aufbau der neuen Sonderverwaltungsregion Gelephu Mindfulness City zu finanzieren. 10.000 Bitcoin sollen dafür abgestoßen werden.
Die Region soll eine Art Silicon Valley werden. Damit erhofft sich die Regierung, top-ausgebildete Fachkräfte im Land zu halten. Auf rund 1.544 Quadratmeilen – etwa 10 Prozent des Staatsgebiets – sollen regulatorische Freiräume für Krypto- und Fintech-Unternehmen entstehen und auch als Standort für das staatliche Bitcoin-Mining dienen.
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