Kommentar
15:10 Uhr, 04.03.2026

Beschleunigt der Krieg den Sell-America-Trend?

Zurückhaltung kann man den USA in diesen Tagen nicht vorwerfen. Ausländische Investoren hingegen sind bisher zurückhaltend, wenn es um den Verkauf amerikanischer Assets geht. Ändert der Krieg etwas daran?

"Sell America" als Bezeichnung für das, was seit Amtsantritt von Trump geschieht, vermittelt ein falsches Bild. Bisher werden US-Assets nicht aktiv und in Massen verkauft. Stattdessen wird weniger gekauft. Gekauft wird immer noch. Dass weniger gekauft wird, führt allerdings zu einer Veränderung der Gewichtung von US-Assets in den Portfolien. Man diversifiziert und versucht, wenigstens nicht übergewichtet zu sein.

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