AXT Inc. übertrifft Erwartungen deutlich: Rekordquartal dank KI-Nachfrage nach Indiumphosphid
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AXT Inc. (NASDAQ: AXTI) hat am 30. Juli 2026 Zahlen für das zweite Quartal 2026 vorgelegt, die höher ausfallen als von Analysten erwartet. Der Gewinn je Aktie lag auf Non-GAAP-Basis bei 0,19 $, gegenüber einer Schätzung von 0,07 $ – ein Plus von rund 171 %. Im Vorjahresquartal stand noch ein Verlust von 0,15 $ je Aktie.
Der Umsatz stieg auf 47,6 Mio. $, mehr als in jedem Quartal zuvor, und lag damit 77 % über dem Vorquartal sowie 164 Prozent über dem Vorjahreswert. Haupttreiber war das Geschäft mit Indiumphosphid-Substraten (30,7 Mio. US-Dollar), die in optischen Transceivern für KI-Rechenzentren verbaut werden – deutlich mehr als im klassischen Galliumarsenid-Segment (6,6 Mio. $.
Die Non-GAAP-Bruttomarge kletterte von 29,9 Prozent im Vorquartal auf 45,0 Prozent, getragen von höheren Produktionsvolumen und einem margenstärkeren Produktmix. AXT kehrte damit in die Gewinnzone zurück: Das operative Non-GAAP-Ergebnis lag bei 11,2 Mio. $, nach einem Verlust im Vorquartal. Der Nettogewinn betrug 11,9 Mio. $.
Die Barmittel stiegen zum 30. Juni auf 749 Mio. $, vor allem durch eine Aktienplatzierung. Langfristige Lieferverträge mit Casella, Coherent und Lumentum brachten zusätzliche Vorauszahlungen ein; der Auftragsbestand liegt laut Unternehmensangaben über 100 Mio. $.
Für das dritte Quartal rechnet das Management mit rund 66 Mio. $ Umsatz und einem Non-GAAP-Gewinn je Aktie von 0,30 bis 0,32 $. Die Indiumphosphid-Kapazität soll bis Ende 2026 auf rund 60 Mio. $ pro Quartal wachsen, bis Ende 2027 auf etwa 130 Mio. $.
Als Risiko bleibt die Abhängigkeit von US-Exportgenehmigungen für China bestehen. Die nächste Quartalsmitteilung ist für den 29. Oktober 2026 angesetzt.
Vorbörslich gewinnt der Wert um ca. 14,5 % auf 79 $. Nach ca. 90 % Kursgewinn in 4 Handelstagen, ist eine leichte Korrektur an dieser Widerstandsmarke zu erwarten. Interessant nach einem Rücksetzer auf ca. 61,88 $
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