Auftragsbestand der deutschen Industrie steigt im Dezember
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DOW JONES--Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im Dezember auf saison- und kalenderbereinigter Basis um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Die offenen Aufträge aus dem Inland erhöhten sich um 3,0 Prozent, der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland blieb unverändert (0,0 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilte, stieg der Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahresmonat kalenderbereinigt um 7,0 Prozent. Da die Ergebnisse für das Saarland nicht rechtzeitig vorlagen, wurden diese für das Bundesergebnis geschätzt.
Wesentlich getragen wurde die Entwicklung durch den Sonstigen Fahrzeugbau mit einem Anstieg von 4,5 Prozent sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen, die um 5,4 Prozent zulegte. In der Automobilindustrie fiel der Auftragsbestand hingegen um 2,9 Prozent. Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg der Auftragsbestand zum Vormonat um 1,2 Prozent, bei den Herstellern von Konsumgütern um 2,7 Prozent. Im Bereich der Vorleistungsgüter kletterte er um 0,8 Prozent.
Die Reichweite des Auftragsbestands stieg im Dezember im Vergleich zum Vormonat auf 8,2 (8,0) Monate. Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg die Reichweite auf 11,2 (11,0) Monate. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern erhöhte sich die Reichweite auf 4,4 (4,3) Monate und bei den Herstellern von Konsumgütern stieg sie auf 3,9 (3,8) Monate.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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