Asiens Börsen erholen sich – Ölpreisanstieg bremst Gewinne
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Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Dienstag stabilisiert und der Erholung an den internationalen Börsen angeschlossen, nachdem der US-Präsident angekündigte Angriffe auf iranische Energieanlagen für fünf Tage ausgesetzt und auf produktive Gespräche verwiesen hatte.
Die Gewinne blieben jedoch begrenzt, da der Ölpreis erneut anzog. Kurzfristige Maßnahmen wie die Freigabe von Notreserven können zwar entlasten, beheben aber nicht die Auswirkungen gestörter Schifffahrtsrouten und verringerter Raffineriekapazitäten. Entscheidend ist derzeit die Lage in der Straße von Hormus; die Folgen des Konflikts für Energiepreise und Weltwirtschaft lassen sich nicht einseitig beenden.
Der Nikkei 225 stieg um 1,42 Prozent auf 52.252,28 Punkte, nachdem er am Vortag 3,5 Prozent verloren hatte. Neue Inflationsdaten spielten eine Nebenrolle: Die Teuerung ging dank günstigerer Energie deutlich zurück und erreichte den tiefsten Stand seit fast vier Jahren, wobei die Zahlen noch den Februar abbilden und damit die jüngsten Preisschocks ausklammern.
In Südkorea gewann der Kospi 2,7 Prozent, konnte damit den Verlust von über sechs Prozent am Montag aber nicht aufholen. In China legte der Hang Seng um 2,7 Prozent zu, der CSI 300 stieg um 1,3 Prozent; auch hier blieben die Zuwächse hinter den Vortagesverlusten zurück.
In Australien fiel der Anstieg mit 0,16 Prozent auf 8.379,35 Punkte beim S&P ASX 200 verhalten aus. Vorläufige Einkaufsmanagerindizes für März rutschten unter die Expansionsschwelle von 50 und signalisierten erste Belastungen durch den Konflikt.
