Kommentar
12:02 Uhr, 21.02.2024

Anlegern geht das Geld aus

Wenn Anlegern das Geld ausgeht, hat es der Aktienmarkt schwer. Dieser Punkt ist aktuell fast erreicht.

Der Kurs einer Aktie steigt, wenn jemand bereit ist, für die Aktie mehr zu zahlen als den aktuellen Preis. Steht der Kurs z.B. bei 100 und möchte ein Anleger die Aktie unbedingt haben, aber es gibt keine Verkäufer, die bereit sind, um 100 zu verkaufen, muss dieser Anleger einen höheren Preis bieten. Bietet er 101, findet sich vielleicht ein Verkäufer.

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Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

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