Kommentar
15:00 Uhr, 05.01.2026

Angriff, Chaos, Kursrally: Warum BTC ausgerechnet jetzt steigt und Trump-Coins plötzlich explodieren

Während die Welt auf die immer gleichen Reflexe eingestellt ist - geopolitische Eskalation, Flucht in sichere Häfen, Korrektur bei riskanten Assets - passiert an den Kryptomärkten gerade das Gegenteil. Statt Panik: Kaufdruck. Statt Abverkauf: Rallye.

Bitcoin zieht weiter an, als würde ihn die Wirklichkeit nicht interessieren. Und parallel schießen ausgerechnet jene Kryptowährungen nach oben, die eng mit dem Trump-Narrativ verbunden sind. Mit auffälligen Volumensprüngen, die selbst erfahrene Trader stutzen lassen.

Im Zentrum steht ein Ereignis, das nach Lehrbuch eigentlich für Unruhe sorgen müsste: eine US-Militäroperation in Venezuela, die zur Festnahme von Präsident Nicolás Maduro und seiner Ehefrau geführt hat. International folgen Kritik, diplomatische Spannungen und eine wachsende Debatte über Legitimität und Folgen. Doch die Märkte? Sie reagieren nicht mit Flucht, sondern mit einer Mischung aus Spekulation, Narrativ-Handel und einem Signal, das viele erst langsam einordnen: Bitcoin verhält sich zunehmend wie ein Asset, das in Krisen nicht automatisch fällt, sondern in bestimmten Szenarien sogar profitiert.

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