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17:39 Uhr, 14.12.2023

Aktien Schweiz schließen gut behauptet - Geberit und Sika vorn

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ZÜRICH (Dow Jones) - Gut behauptet haben die Aktien in der Schweiz den Donnerstag beendet. Im Blick standen Notenbanken in den USA, der Schweiz und Großbritannien sowie die EZB. Alle beließen erwartungsgemäß die Zinssätze unverändert. Während jedoch die Aussagen der Schweizerischen Nationalbank und vor allem der US-Notenbank gut an den Märkten ankamen, belasteten die Bank of England und die EZB. Die Fed hatte am Vorabend Anleihen und Aktien an der Wall Street mit taubenhaften Aussagen nach oben getrieben, so mit der Ankündigung von Zinssenkungen um insgesamt 75 Basispunkte im kommenden Jahr. Dagegen thematisierte die EZB Zinssenkungen noch gar nicht. Die zunächst höheren Gewinne am schweizerischen Aktienmarkt schmolzen denn auch am Nachmittag stetig ab.

Der SMI gewann 0,2 Prozent auf 11.210 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 13 Kursgewinner und sieben -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 30,63 (zuvor: 23,02) Millionen Aktien.

Stark gesucht waren einige Zykliker wie Geberit oder Sika, die sich um rund 6 bzw 7 Prozent verteuerten. Hier mag auch das sogenannte Window Dressing eine Rolle gespiel haben, bei dem aktiv gemanagte Fonds bevorzugt zum Jahresende die gut gelaufenen Werte ins Depot legen. Auch UBS (+3,8%), die sich 2023 um knapp 50 Prozent verteuert hatten, waren gesucht.

Dagegen sackten die Versicherer Swiss Re und Zurich Insurance um 4,9 Prozent bzw 1,8 Prozent ab, belastet von der Aussicht auf niedrigere Zinsen. Auch die Pharmagrößen Novartis (-1,3%) und Roche (-2,7%) waren nicht gesucht.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/cln

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