Aktien Schweiz gut behauptet - Ausblick belastet Schindler-Aktie
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DOW JONES--Mit einem leichten Plus hat der schweizerische Aktienmarkt zur Wochenmitte den Handel beendet. Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht fiel deutlich besser als erwartet aus und dämpfte die Erwartungen an baldige Zinssenkungen der US-Notenbank. Der SMI gewann 0,2 Prozent auf 13.547 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich zehn Kursverlierer und zehn -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 25,2 (Vortag: 16,98) Millionen Aktien.
Im Januar entstanden außerhalb der Landwirtschaft 130.000 Stellen, während Volkswirte im Konsens mit 55.000 gerechnet hatten. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,3 von 4,4 Prozent im Vormonat. Hier war ein unveränderter Stand erwartet worden. Die Stundenlöhne stiegen auf Monatssicht moderat stärker als angenommen. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist eines der Kriterien, an denen die Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Am Dienstag hatten schwache Daten zum Einzelhandelsumsatz noch Zinssenkungshoffnungen genährt. Nun wird auf die Verbraucherpreisdaten am Freitag gewartet. Eine hartnäckig hohe Inflation wäre ein weiteres Argument gegen eine geldpolitische Lockerung.
Bei den Einzelwerten ging es für die Schindler-Aktie nach den Ergebnissen zum vierten Quartal 2025 um 10,3 Prozent abwärts. Den Grund sahen die Analysten von JP Morgan in dem konservativen Ausblick. Die Analysten halten die Reaktion für überzogen - angesichts einer nur leichten Verfehlung beim Auftragseingang und bereits gesenkter Erwartungen nach den Berichten der Wettbewerber. Sie betrachten die Umsatzprognose als vorsichtig, aber auch wenig überraschend nach ähnlichen Signalen von Otis und Kone.
Adecco knickten um 5,6 Prozent ein nach den Zahlen von Mitbewerber Randstad. Diese wurden als durchwachsen bezeichnet. Von den Analysten bei Bernstein hieß es, der EBITDA-Gewinn im vierten Quartal habe den Konsens überboten. Allerdings sei der Ausblick so zurückhaltend ausgefallen, dass er die Konsenserwartungen belasten könne.
Im Gefolge der Zahlen von Siemens Energy für das erste Quartal des Geschäftsjahres ging es für die ABB-Aktie um 1,4 Prozent nach oben. Die Zahlen sind auf der Ergebnisseite klar über den Erwartungen ausgefallen. Positiv hoben die Analysten den um 22 Prozent besser als erwartet ausgefallenen Auftragseingang hervor. Der freie Cashflow sei rund 3 Milliarden Euro besser als geschätzt berichtet worden. Den Ausblick hat der Konzern bestätigt.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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