Aktien Schweiz etwas fester - Lonza-Aktie legt deutlich zu
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DOW JONES--Mit einem Plus hat der schweizerische Aktienmarkt den letzten Handelstag der Woche beendet. Die mit Spannung erwarteten US-Inflationsdaten sind zwar günstig ausgefallen, nach Ansicht von Beobachtern aber nicht so günstig, dass sich der Markt Hoffnung auf baldige Zinssenkungen der US-Notenbank machen könnte. Bereits im Wochenverlauf hatten die Zinssenkungshoffnungen einen Dämpfer erhalten. Denn die Arbeitsmarktdaten für Januar hatten gezeigt, dass die Beschäftigungslage in den USA noch immer gut ist.
Der SMI erhöhte sich um 0,5 Prozent auf 13.601 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 16 Kursgewinner und vier -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 26,46 (Vortag: 23,95) Millionen Aktien.
Tagesgewinner im SMI waren Lonza mit einem Plus von 4,3 Prozent. Der Konzern gab die Nominierung von Sami Atiya als unabhängiges Mitglied des Verwaltungsrats bekannt. Vorbehaltlich seiner Wahl auf der Hauptversammlung im Mai 2026 wird er auch Mitglied des Ausschusses für Strategie und Innovation. Zuletzt war Atiya zehn Jahre lang Mitglied des Konzernleitungsausschusses von ABB, mit Verantwortlichkeiten in den Bereichen Robotik, Bewegung und diskrete Automatisierung. Außerdem wird Claudia Süssmuth-Dyckerhoff als stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats nominiert.
Novartis legten um 1,0 Prozent zu. Novartis hat mit seinem Medikament Vanrafia einen klinischen Studienerfolg erzielt. Vanrafia verlangsamte den Rückgang der Nierenfunktion bei Erwachsenen mit der fortschreitenden Autoimmun-Nierenerkrankung IgA-Nephropathie (IgAN), so der Pharmakonzern. Vanrafia erhielt im Jahr 2025 in den USA und China eine beschleunigte Zulassung zur Behandlung von Proteinurie bei Erwachsenen mit IgAN. Der Konzern gab bekannt, dass er nun plant, das Medikament im Jahr 2026 für eine klassische Zulassung einzureichen. Die Aktien der anderen beiden Index-Schwergewichte Nestle und Roche legten um 0,6 bzw. 0,3 Prozent zu.
UBS verloren 0,3 Prozent. Nachgebende Renditen an den Anleihemärkten drückten auf den Banken-Sektor, der die Verliererliste in Europa mit großem Abstand anführte. Nach dem starken Anstieg im vergangenen Jahr gehört der Sektor mit nachgebenden Renditen seit Jahresbeginn zu den Branchenverlierern.
Die Sika-Aktie stieg um 0,2 Prozent. Der Bauchemiekonzern übernimmt den türkischen Klebstoffhersteller Akkim vollständig mit einem Jahresumsatz von rund 220 Millionen Franken. Finanzielle Details wurden aber nicht genannt.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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