Aixtron: Starke Auftragslage
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Bei den endgültigen Zahlen von Aixtron für das dritte Quartal sind die Auftragsdaten die entscheidende Komponente: Der Auftragseingang sprang um 122 Prozent auf 275 Mio. Euro, der Umsatz um 54 Prozent auf 184 Mio. Euro. Die Bruttomarge erreichte dank eines günstigen Produktmixes 48 Prozent, die EBIT-Marge 31 Prozent. Für 2026 bleibt die Prognose dennoch unverändert: 560 Mio. Euro Umsatz plus/minus 30 Mio. Euro, rund 42 Prozent Bruttomarge und 17 bis 20 Prozent EBIT-Marge.
Optoelektronik stellte 68 Prozent der Anlagenbestellungen. Die Nachfrage nach InP-Komponenten für schnelle optische Datenverbindungen profitiert vom Ausbau der Rechenzentrumsnetze. Der Auftragsbestand von 549 Mio. Euro ist gegenüber dem Vorjahr fast doppelt so hoch und gibt laut Unternehmen Umsatzsichtbarkeit bis weit ins Jahr 2027. Kundenanzahlungen von 110 Mio. Euro entsprachen rund 40 Prozent der Q3-Bestellungen. Das stützt die Visibilität.
Die neue (und alte) Hoffnung liegt in SiC und GaN: Leistungselektronik machte im Quartal 24 Prozent der Bestellungen aus. Erste Aufträge für Kapazitätserweiterungen und eine wachsende Pipeline deuten auf den Beginn einer Erholung. Treiber sind unter anderem GaN-Lösungen für die Stromversorgung von KI-Rechenzentren sowie SiC-Anwendungen in Industrie und Hochvolt-Systemen. Diese Entwicklung hatten wir avisiert.
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