AIXTRON - Die unterschätzte deutsche KI-Aktienperle
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- AIXTRON SE - WKN: A0WMPJ - ISIN: DE000A0WMPJ6 - Kurs: 30,410 € (XETRA)
Aixtron könnte vor einer weiteren kräftigen Kurssteigerung stehen, denn der deutsche Halbleiterausrüster entwickelt sich zunehmend zu einem der großen Profiteure des KI-Infrastrukturbooms. Besonders die explosionsartig steigende Nachfrage nach optischen Hochgeschwindigkeitsverbindungen für KI-Rechenzentren sorgt für einen regelrechten Auftragsboom. Aixtron liefert die hochspezialisierten Produktionsanlagen für Verbindungshalbleiter, die unter anderem zur Herstellung von Lasern für die optische Datenübertragung benötigt werden. Der Ausbau der KI-Rechenzentren und der Übergang zu immer schnelleren 800G- und 1,6T-Verbindungen treiben diese Nachfrage.
Die jüngsten Quartalszahlen signalisieren eine massive operative Beschleunigung. Der Auftragseingang stieg im dritten Quartal um 122% auf 275 Mio. EUR und übertraf die Analystenerwartungen von 215 Mio. EUR deutlich. Der Umsatz stieg um 54% auf 184 Mio. EUR, das operative Ergebnis (EBIT) sogar um 268% auf 56,7 Mio. EUR. Die EBIT-Marge sprang von 13 auf 31%. 68% der neuen Anlagenbestellungen entfielen auf die Optoelektronik. Der Anlagenauftragsbestand hat sich innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt und erreicht inzwischen 549 Mio. EUR. Damit ist das erwartete Geschäftswachstum bis weit in das Jahr 2027 hinein bereits durch Aufträge unterlegt.
Hinzu kommt ein zweiter potenzieller Wachstumstreiber, die Erholung der Leistungselektronik. Die Nachfrage nach Produktionsanlagen für Galliumnitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC) zieht wieder an. Beide Halbleitermaterialien ermöglichen eine effizientere Stromversorgung, unter anderem für KI-Rechenzentren, industrielle Anwendungen und Elektrofahrzeuge. Erste neue Aufträge für Kapazitätserweiterungen deuten darauf hin, dass sich neben der bereits boomenden Optoelektronik ein weiterer Wachstumszyklus entwickeln könnte.
Auch die finanzielle Ausgangslage ist stark. Aixtron verfügt über ein Nettofinanzvermögen von rund 591 Mio. EUR. Für 2026 erwartet das Unternehmen weiterhin rund 560 Mio. EUR Umsatz und eine EBIT-Marge von 17 bis 20%. Für 2027 stellt das Management ausdrücklich ein starkes Wachstumsjahr in Aussicht und rechnet damit, das derzeit hohe Auftragsniveau mindestens zu halten.
Die Abwärtskorrektur seit Juni dieses Jahres verläuft in Form eines Bullkeils und impliziert damit in Bälde beginnenden Aufwärtsdruck. Der Bullkeil sitzt einer Key Supportzone bei 31 bis 33 EUR auf. Cluster bei 35,50 EUR! Steigt die Aktie auf Wochenschluss überzeugend dynamisch über diese richtungsentscheidende Barriere an, aktiviert das ein mittelfristiges (also mehrwöchiges bis mehrmonatiges) Kaufsignal in Richtung 62,00 EUR. Signalstärke derzeit mittelstark. Wenn Dynamik reinkommen und das Volumenpattern sich positiv aufbauen sollte, stelle ich den Prognosepfeil in einem Update auf stärkere Signalstärke um. Unter 62,00 EUR würde ich als Händler nichts machen und noch warten, weil der US-Aktienmarkt derzeit noch technisch unruhig ist und via Korrelation das auch am deutschen Markt durchschlagen kann.
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Ich habe die Aktie wieder auf dem Radar, seitdem mein Kollege Sascha Gebhard sie hier im Börsentalk vorgestellt hat. Der Chart, es war Liebe auf den ersten Blick ...
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