80.000 BTC verkauft – aus Angst vor Quantencomputern? Galaxy dementiert
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- Galaxy Digital sieht sich derzeit gezwungen, eine Erzählung einzufangen, die sich nach einem Interview mit CEO Mike Novogratz verselbstständigt hat. Demnach sei der milliardenschwere Bitcoin-Verkauf eines Galaxy-Kunden zumindest teilweise durch Angst vor Quantencomputern motiviert gewesen.
- Der Trade, um den es geht, ist einer der größten öffentlich bestätigten Bitcoin-Verkäufe der vergangenen Jahre: Galaxy hatte im Sommer 2025 den Verkauf von mehr als 80.000 BTC mit einem Nominalwert von rund 9 Milliarden US-Dollar für einen frühen Investor abgewickelt. Schon damals löste das Ereignis Spekulationen über die Identität des Verkäufers, die Herkunft der Coins und mögliche Marktfolgen aus.
- Neu ist nun die Debatte um das Motiv. Auslöser waren Novogratz’ Aussagen, die bei einigen Beobachtern als Hinweis darauf verstanden wurden, dass Quantencomputing-Risiken in Kundengesprächen wieder stärker präsent seien und in diesem konkreten Fall sogar eine Rolle gespielt haben könnten.
Hooo buddy. To translate what @novogratz is saying here (via $GLXY earnings call this AM): The $9B block trade Galaxy did last quarter was for someone 1) early/rich (clearly), 2) smart, 3) fairly concerned about $BTC Quantum Resistance https://t.co/kooKJyjB1s pic.twitter.com/iUsu1pvM17
— Kellan Grenier (@kellangrenier) February 3, 2026
- Diese Interpretation wurde anschließend von Alex Thorn, Head of Research bei Galaxy Digital, relativiert. Dabei machte Thorn klar, dass die Behauptung, der milliardenschwere Verkauf sei wegen Quantenangst erfolgt, so nicht zutreffe. Stattdessen verwies er auf die bereits zum Zeitpunkt der Abwicklung kommunizierte Begründung: Der Verkauf sei Teil einer breiteren Strategie der Vermögens- und Nachlassplanung gewesen.
quantum is not why the whale sold
novo didn’t connect the two. he said it was one reason ppl are claiming for btc weakness, but he disagrees with that (this is clear if you read the full transcript)
he then clarified on bloomberg that quantum isn’t the reason for btc weakness https://t.co/pxvqOvsTZZ pic.twitter.com/JT5Qi0PXI4
— Alex Thorn (@intangiblecoins) February 3, 2026
- Quantencomputing ist in den vergangenen Monaten wesentlich stärker in den Fokus von Krypto-Anlegern gerückt. Bitcoins heutige Signaturen basieren auf elliptischer Kurvenkryptografie. Ein hinreichend leistungsfähiger Quantencomputer könnte bestimmte kryptografische Verfahren angreifen. Krypto-Experte Nic Carter warnt daher: “Bitcoin-Entwickler schlafwandeln zum Kollaps”.
- Gleichzeitig betonen viele technische Einschätzungen, dass ein solcher Durchbruch nicht kurzfristig bevorsteht und dass das Protokoll prinzipiell auf quantenresistentere Verfahren migriert werden könnte, auch wenn das ein komplexes Koordinationsprojekt wäre. Gerade weil das Thema technisch anspruchsvoll ist und der Zeithorizont schwer greifbar bleibt, eignet es sich als Projektionsfläche für Unsicherheit, besonders in Zeiten der starken Kursrückgänge auf dem Krypto-Markt.
Möchtest du die – unter anderem aufgrund der Angst vor Quantencomputern – aktuell niedrigen Einstiegskurse nutzen und Bitcoin, Ethereum oder andere Kryptowährungen kaufen, kannst du dies unter anderem bei Coinbase machen. Aktuell erhältst du dort 30 Euro in Bitcoin geschenkt, wenn du Kryptowährungen im Wert von mindestens 30 Euro kaufst.
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