Kommentar
19:00 Uhr, 22.01.2026

25.000 Bitcoin-Millionäre weniger in nur einem Jahr

Vor allem Wallets nahe der Millionengrenze verschwinden. Große Bitcoin-Halter bleiben stabiler.

Erwähnte Instrumente

  • Bitcoin hat im Jahr nach Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus rund 25.000 Millionärs-Adressen verloren, obwohl sich das regulatorische Umfeld in den USA deutlich zugunsten von Krypto verschoben hat.
  • Laut Blockchain-Daten sank die Zahl der Bitcoin-Adressen mit einem Vermögen von mindestens einer Million US-Dollar von rund 157.500 im Januar 2025 auf etwa 132.400 Anfang 2026.
  • Das entspricht einem Rückgang von rund 16 Prozent innerhalb eines Jahres und wirft Fragen auf, wie stark politische Krypto-Euphorie tatsächlich in nachhaltigen Wohlstand übersetzt wird. Besonders betroffen waren Adressen nahe der Millionengrenze, die empfindlicher auf Kursrückgänge und stärkere Schwankungen reagierten.
  • Die größten Bitcoin-Halter zeigten sich hingegen robuster: Die Zahl der Wallets mit mehr als zehn Millionen US-Dollar in Bitcoin sank deutlich weniger stark. Dieser Unterschied deutet darauf hin, dass große Investoren Marktvolatilität besser abfedern konnten als kleinere Vermögenshalter.
  • Ein Großteil des Wachstums bei Bitcoin-Millionären entstand bereits vor Trumps Amtsantritt, vor allem nach seinem Wahlsieg im November 2024. Damals stieg der Bitcoin-Kurs stark an und schob viele Wallets allein durch Preisgewinne über die Millionenschwelle.
  • Mit dem Amtsantritt Trumps folgten zwar konkrete Schritte zugunsten der Krypto-Branche, doch der Markt konnte diese Erwartungen nicht dauerhaft bestätigen. Die Regierung setzte auf krypto­freundliche Personalentscheidungen, brachte Gesetze voran und lockerte die Beziehungen zwischen Banken und Krypto-Unternehmen.
  • Zusätzlich sorgten eigene Krypto-Projekte von Trump und seiner Familie für Aufmerksamkeit, aber auch für Kritik und ethische Debatten. Insgesamt zeigt die Entwicklung, dass politische Unterstützung allein nicht ausreicht, um dauerhaft neue Krypto-Vermögen zu schaffen, wenn Marktvolatilität und Gewinnmitnahmen überwiegen.

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