Analyse
10:55 Uhr, 08.09.2022

1&1 - Abwärtstrend vor dem Ende?

Bei den Anteilen des Telekommunikationsanbieters 1&1 dominiert ein langfristiger, steiler Abwärtstrend. Dieser wurde allerdings mit dem starken Anstieg vom vergangenen Montag temporär gestoppt. Folgt jetzt die Trendwende?

Erwähnte Instrumente

  • 1&1 AG
    ISIN: DE0005545503Kopiert
    Kursstand: 15,950 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen
  • 1&1 AG - WKN: 554550 - ISIN: DE0005545503 - Kurs: 15,950 € (XETRA)

Mit dem Einbruch unter die Tiefs von September und Oktober 2021 wurden bei der Aktie von 1&1 die Pforten für eine Fortsetzung des langfristigen Abwärtstrends geöffnet. Dieser hatte sich nach einem Mehrfachhoch bei rund 28,00 EUR im November 2021 fortgesetzt und führte in Form eines schmalen Abwärtstrendkanals weiter in Richtung der Abwärtszielprojektion bei 15,09 EUR.

Aussichtsreicher Konter

Kurz vor der Marke gelang am Montag nach einer schwachen Eröffnung der erste deutliche Konter seit Anfang August. Dieser trieb den Wert wieder an den Bereich um 16,00 EUR. Sollte die laufende kleine Konsolidierung über 15,70 EUR enden, dürfte auch die Hürde bei 16,40 EUR wieder angegriffen werden. Ein Ausbruch über die Marke hätte die Fortsetzung der Erholung seit Montag bis 16,80 EUR und in Richtung der Oberseite des Trendkanals zur Folge. Dort verläuft mit der 17,11-EUR-Marke auch der nächste starke Widerstand, an dem die Aktie abprallen dürfte. Ein mittelfristiges Kaufsignal würde sich dagegen bei Kursen über 17,42 EUR ergeben.

Unter 15,70 EUR wäre der Anstieg seit Montag dagegen gekontert und nicht nur ein Rücksetzer an das Tief bei 15,40 EUR zu erwarten, sondern auch ein Test des Ziels bei 15,09 EUR. Dort könnte der nächste Bodenbildungsversuch starten und einen Einbruch auf das Tief von 2020 bei 13,29 EUR verhindern.

Charttechnisches Fazit: Im Rahmen des übergeordneten Abwärtstrends steht die Aktie von 1&1 vor einer Erholung bis 16,80 und 17,11 EUR. Ein mittelfristiges Kaufsignal wäre dagegen erst über 17,42 EUR aktiv.

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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services Trademate.

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