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Kommentar
12:00 Uhr, 18.07.2026

Wochenrückblick – Steigende Ölpreise, Tech-Schwäche und politische Impulse im Blick

Zusammen mit Ihnen wollen wir einen Blick auf die aktuelle Wochenhistorie werfen. Was war wichtig? Was bewegte den Markt? Wir haben die wichtigsten Ereignisse übersichtlich für Sie zusammengefasst.

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Zusammen mit Ihnen wollen wir einen Blick auf die aktuelle Wochenhistorie werfen. Was war wich-tig? Was bewegte den Markt? Wir haben die wichtigsten Ereignisse übersichtlich für Sie zusammen-gefasst.

Die Aktienmärkte starteten uneinheitlich in die Woche. Während der DAX® unter dem Eindruck geopolitischer Spannungen und eines schwächeren Umfelds im Technologiesektor nachgab, konn-ten sich die großen US-Indizes nach schwächeren Inflationsdaten in den USA im Wochenverlauf stabilisieren. Zugleich starteten die großen US-Banken solide in die Berichtssaison, TSMC überzeug-te mit starken Quartalszahlen und Delivery Hero rückte durch die fortgeschrittenen Gespräche mit Uber wieder stärker in den Fokus.

Globaler Aktienmarkt – DAX® und US-Indizes mit Rekordständen

Der DAX® startete am Montag noch bei rund 24.963 Punkten in die Woche, notierte am Freitag-vormittag jedoch nur noch bei etwa 24.769 Punkten. Damit stand im Wochenverlauf ein Minus von rund 0,77 % zu Buche. Belastet wurde der deutsche Leitindex vor allem durch die angespannte ge-opolitische Lage sowie die Nervosität rund um den Halbleitersektor. An den US-Märkten zeigte sich ein gemischtes Bild. Der S&P 500® fiel zum Wochenauftakt zunächst um rund 0,8 % auf etwa 7.515 Punkte, konnte sich nach den US-Inflationsdaten jedoch wieder in Richtung 7.550 Punkte erholen. Auch die Technologiewerte gerieten zunächst unter Druck, machten im weiteren Wochenverlauf aber einen Teil ihrer Verluste wieder wett. Der Dow Jones Industrial Average® bewegte sich weit-gehend seitwärts im Bereich von 52.500 Punkten. Insgesamt blieb die Schwankungsbreite erhöht, auch weil Anleger bereits auf die anlaufende Berichtssaison blickten.

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Produkte auf S&P 500®

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Wichtige Entwicklungen auf politischer Ebene

Die geopolitische Lage blieb auch in dieser Woche ein zentrales Thema an den Finanzmärkten. Brent notierte zwischenzeitlich wieder bei gut 86 USD je Barrel, nachdem der Preis zu Wochenbe-ginn noch deutlich niedriger gelegen hatte. Damit blieb die Sorge bestehen, dass höhere Energie-preise den Inflationsdruck erneut verstärken könnten.

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Zentrale konjunkturelle Ereignisse

Im Mittelpunkt standen in dieser Woche die Inflationsdaten aus den USA. Der Verbraucherpreisin-dex fiel im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,4 %, nachdem er im Mai noch gestiegen war. Auf Jahressicht lag die Teuerung bei 3,5 %. Die Kerninflation verharrte im Monatsvergleich bei 0,0 % und lag im Jahresvergleich bei 2,6 %. Die Zahlen nahmen den Märkten einen Teil der unmittelbaren Zinssorgen und stützten vor allem die Märkte zur Wochenmitte. Gleichzeitig zeigte sich, wie sensi-bel die Märkte derzeit auf jede neue Inflations- und Zinsperspektive reagieren.

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Bedeutende Unternehmensnachrichten

Delivery Hero rückte in dieser Woche wieder in den Fokus der Anleger. Das Unternehmen bestätig-te fortgeschrittene Gespräche mit Uber. Medienberichten zufolge steht ein möglicher Angebots-preis von rund 41 Euro je Aktie im Raum, nachdem im Mai zunächst rund 33 Euro je Aktie diskutiert worden waren. Uber hält inzwischen direkt knapp 25 % an Delivery Hero und hat Zugriff auf fast 37 % der Aktien. Die Börse reagierte dennoch volatil, da wesentliche Details einer möglichen Einigung weiter offen sind.
Der Halbleiterkonzern TSMC überzeugte mit starken Zahlen für das zweite Quartal 2026. Der Um-satz stieg um rund 36 % auf etwa 1,27 Billionen Taiwan-Dollar, der Nettogewinn belief sich auf rund 707 Milliarden Taiwan-Dollar. Die Bruttomarge lag bei 67,7 %. Besonders stark blieb die Nachfrage nach fortschrittlichen Fertigungstechnologien: 7-Nanometer-Technologien und kleiner machten zusammen rund 77 % des Wafer-Umsatzes aus.
Auch BASF stand im Fokus. Laut Berichten bereitet der Konzern einen Teilbörsengang seiner Agrar-sparte vor. In Finanzkreisen wird für das Geschäft eine Bewertung von rund 20 bis 30 Milliarden Euro diskutiert. Ein Börsengang bleibt weiterhin für 2027 im Gespräch. Zunächst könnte dabei nur ein Minderheitsanteil in Frankfurt platziert werden. Zeitpunkt und Umfang hängen jedoch weiter-hin von der Lage an den Kapitalmärkten ab.

Produkte auf Delivery Hero AG

Produkte auf Taiwan Semiconductor Manufacturing Co Ltd (ADR)

Produkte auf BASF

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Quelle: HSBC

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