Kommentar
11:35 Uhr, 13.08.2021

Varta und Deutsche Wohnen bestätigen Prognose

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Der eine profitiert von gestiegenen Erlösen im Bereich der Haushaltsbatterien und der andere von höheren Mieteinnahmen. Am Ende bestätigen die Konzerne Varta und Deutsche Wohnen jeweils ihre Ziele für das Gesamtjahr und blicken optimistisch auf die kommenden Monate.

Aufgrund eines soliden Geschäfts mit den klassischen Haushaltsbatterien konnte der deutsche Batteriehersteller Varta die abgeschlossene erste Jahreshälfte mit einem Umsatzplus beenden. Wie der Konzern heute Morgen berichtete, lag der Gesamtumsatz nach den ersten sechs Monaten bei 397,6 Millionen Euro und damit um 1,8 Prozent über dem Ergebnis aus dem Vorjahr. Darüber hinaus legte der Betriebsgewinn um zehn Prozent auf 112,3 Millionen Euro zu. Mit einem Umsatzplus von 8,9 Prozent, entwickelte sich das Segment der Haushaltsbatterien gut und trug „sehr positiv zum Wachstum und Ergebnis bei“, wie es im offiziellen Quartalsbericht heißt. Dahingegen nahm im Bereich der Lithium-Ionen und Mikrobatterien, die unter anderem in den von Apple angebotenen kabellosen Kopfhörern verbaut sind, der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent ab. Mit einem Umsatz von 233,2 Millionen Euro macht das Segment mittlerweile mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes aus. Varta begründet den Umsatzrückgang mit dem Aufbau eines größeren Lagerbestands, der die für das zweite Halbjahr anstehenden Kundenaufträge bedienen soll.
Trotz des Rückgangs der Erlöse im wichtigsten Unternehmenssegment bestätigt der Batteriekonzern die Jahresprognose von rund 940 Millionen Euro Umsatz. Das gute Ergebnis aus dem ersten Halbjahr werde man in der zweiten Jahreshälfte steigern und die prognostizierten Ziele erfüllen, wie Finanzvorstand Armin Hessenberger betonte.
Zum Ende des Jahres plant Varta zudem die Produktion der ultra-hochleistungsfähigen Lithium-Ionen Rundzellen Batterie V4Drive im Werk in Ellwangen zu starten.

Produkte auf VARTA AG

Während der Batteriehersteller Varta seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigt, sieht sich auch der DAX®-Konzern Deutsche Wohnen auf Kurs die gesteckten Jahresziele zu erreichen. Vor allem durch höhere Mietpreise verdiente das Immobilienunternehmen in den ersten sechs Monaten des Jahres mehr. Die Einnahmen stiegen im Jahresvergleich insgesamt um 0,9 Prozent auf 425,8 Millionen Euro an. Gleichzeitig nahm auch der operative Gewinn um zwei Prozent auf 291,4 Millionen Euro zu.
Man habe im ersten Halbjahr die Neubaustrategie konsequent vorangetrieben sowie die Klimastrategie weiterverfolgt, wie das Unternehmen berichtet. Insgesamt plant der Konzern rund 18.000 Wohnungen in den Metropolregionen wie Berlin, München und Stuttgart zu bauen. Derzeit gehören 154.750 Wohnungen in das Portfolio des Berliner Unternehmens.
Zuletzt stand der Konzern im Zuge der geplanten Übernahme durch Vonovia im Blickpunkt der Anleger. Man bewerte den angestrebten Zusammenschluss weiterhin positiv, so Deutsche Wohnen am Freitag. Der Konkurrent Vonovia hatte jüngst ein Übernahmeangebot den Aktionären vorgelegt, welches diese allerdings ablehnten. Ein neues Angebot seitens Vonovia wurde bereits angekündigt und von der Finanzaufsicht Bafin genehmigt.

Produkte auf Deutsche Wohnen

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Quelle: HSBC

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Autor: Julius Weiß

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Über den Experten

Julius Weiß
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Zertifikate-Experte bei HSBC Deutschland

Bereits in der Schulzeit entdeckte Julius Weiß seine Leidenschaft für die Welt der Kapitalmärkte. Direkt nach seinem 18. Geburtstag durfte er erste Trading-Erfahrungen mit Standard-Optionsscheinen auf Indizes und Währungspaare sammeln.

Nach seinem Abitur begann er ein duales Studium bei der HSBC und konnte durch Praxiseinsätze in insgesamt zwölf Abteilungen der Bank seine Kenntnisse über finanzwirtschaftliche Thematiken vertiefen. Während dieser Zeit fokussierte er sich mehr und mehr auf Kapitalmarktprodukte. Nun vermittelt er sein Börsen- und Tradingwissen regelmäßig in Webinaren sowie über Vorträge auf Anlegermessen. Zudem beantwortet er sowohl für institutionelle als auch für private Marktteilnehmer alle Fragen rund um das Produktangebot von HSBC.

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