US-Wochenausblick: Iran-Krieg eskaliert erneut – Inflationsdaten, Kevin Warsh und Berichtssaison voraus
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Mit der Eskalation im Nahen Osten flammt ein alter Brandherd wieder auf. Ein Risikofaktor, den viele Anleger bereits abgeschrieben hatten, rückt damit schlagartig zurück ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Vor allem die Sorge vor steigenden Energiepreisen und möglichen Störungen wichtiger Handelsrouten dürfte die Risikobereitschaft zunächst begrenzen. Die Märkte balancieren derzeit zwischen Friedensfantasie und geopolitischem Glatteis.
Neben der geopolitischen Drohkulisse dürfte nun wieder die Gewinnentwicklung der US-Unternehmen in den Mittelpunkt rücken. Sollten die Quartalszahlen und Ausblicke die hohen Erwartungen verfehlen, könnte sich die ohnehin gestiegene Unsicherheit zusätzlich verstärken. Umgekehrt hätten überzeugende Unternehmensberichte das Potenzial, einen Teil der geopolitischen Sorgen zumindest kurzfristig zu überlagern.
Mit Spannung dürften Marktteilnehmer zudem neuen US-Inflationsdaten entgegenfiebern, welche für Dienstag erwartet werden.
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