US-Markt: Nach Daten große Zurückhaltung
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Der US-Markt zeigte sich heute gegen Handelsende wieder in etwas besserer Verfassung. Zunächst hatten die Anleger relativ sauertöpfisch auf die durchweg positiven volkswirtschaftlichen Daten reagiert. Sowohl die Zahlen zur Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung als auch der Rückgang bei den Neubauten fielen besser aus, als von Analysten erwartet. Dennoch behielten die Marktteilnehmer zunächst weiterhin lediglich die Gefahr deutlich steigender Leitzinsen im Auge, bevor man sich wieder zu verhaltenen Käufen entschloss.
Der Dow Jones Index konnte sich allerdings nicht in den grünen Bereich retten, sondern gab unterm Strich 0,01 Prozent auf 10.379 Punkte ab. Der breitere S&P 500 verzeichnete hingegen einen marginalen Zuschlag von 0,14 Prozent auf 1133 Zähler, der Nasdaq Composite verbesserte sich um 0,13 Prozent auf 1998 Stellen.
Trotz ordentlicher Quartalszahlen kamen die Titel des Software-Riesen Oracle heute überdurchschnittlich unter Druck und verloren nach einigen negativen Analystenkommentaren 3,07 Prozent auf 11,35 Dollar. Die Titel der Elektronik-Handelskette Best Buy, deren Quartalszahlen ebenfalls oberhalb der Erwartungen gelegen hatten, verbilligten sich um 1,96 Prozent auf 52,04 Punkte. Auch das Brokerhaus Bear Stearns hatte den Markt mit seinem Zahlenwerk positiv überrascht; hier konnte die Aktie allerdings einen Aufschlag von 0,91 Prozent auf 80,15 Dollar verzeichnen. Die Papiere des Medizintechnikers Cyberonics, dessen Stimulationsgerät zur Behandlung von Depressionen offenbar kurz vor der FDA-Zulassung steht, schossen um 77,78 Prozent nach oben auf 34,81 Dollar.
Der Euro gab heute 1,15 Prozent auf 1,2009 Dollar ab. Die Rendite 10jähriger Staatstitel stieg von 4,68 auf 4,73 Prozent. Der Juli-Rohöl-Future verteuerte sich um 13 Cents auf 37,32 Dollar. Hier waren der Zuwachs bei den Lagerbeständen der USA in der vergangenen Woche unter den Erwartungen der Marktteilnehmer geblieben.
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