US-Kerninflation schwächer als erwartet, Jobwachstum zieht an
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Der PCE-Preisindex ist im August um 3,4 % gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, wie die US-Behörde für Wirtschaftsanalyse (BEA) am Mittwoch mitgeteilt hat. Damit blieb die Inflationsrate auf dem Niveau des Vormonats.
Die sogenannte Kerninflationsrate, bei der die stark schwankenden Energie- und Nahrungsmittelpreise ausgeklammert werden, verharrte bei 3,0 %. Volkswirte hatten mit 3,3 % gerechnet.
Im Vergleich mit dem Vormonat stieg der PCE-Preisindex um 0,3 %, die Kernrate legte um 0,2 % zu. Laut Dow-Jones-Konsens waren für beide Werte jeweils 0,3 % erwartet worden. Die persönlichen Einkommen stiegen im August um 0,2 %, die Konsumausgaben sogar um 0,9 %.
ADP: Privatwirtschaft schafft mehr Jobs als erwartet
Bereits kurz zuvor hatte der Personaldienstleister ADP seinen Arbeitsmarktbericht für September veröffentlicht. Demnach entstanden in der US-Privatwirtschaft 90.000 neue Stellen. Das Plus fiel damit deutlich höher aus als der Dow-Jones-Konsens von 68.000. Für August wurde der Wert auf 36.000 nach unten revidiert. Dienstleister stellten 59.000 Mitarbeiter ein, auf die Warenproduzenten entfielen 31.000 Stellen. Die Grundgehälter stiegen im Jahresvergleich um 3,2 %.
Die Fed hatte ihren Leitzins im September zum ersten Mal seit drei Jahren um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 3,75 bis 4,00 % angehoben. Vor einer Woche lag die eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung im Oktober laut CME FedWatch Tool bei über 70 %. Aktuell liegt sie wieder bei nur 37 %. Am Freitag folgt der offizielle US-Arbeitsmarktbericht.
Der Markt zeigt sich in der Erstreaktion erfreut. US-Indizes, Edelmetalle, EUR/USD und Kryptos legen zu.


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