US-Jobwachstum im Januar viel stärker als erwartet
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Von Andreas Plecko
DOW JONES--Das US-Jobwachstum hat im Januar die Erwartungen stark übertroffen. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, entstanden in der Privatwirtschaft und beim Staat 130.000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur einen Zuwachs um 55.000 erwartet.
Die Angaben für die beiden Vormonate wurden allerdings kumuliert um 17.000 Jobs nach unten revidiert: Das Ministerium meldete für Dezember nun ein Stellenplus von 48.000 (vorläufig: 50.000) und für November von 41.000 (vorläufig: 56.000).
Die separat erhobene Arbeitslosenquote sank im Januar auf 4,3 von 4,4 Prozent, während Ökonomen eine stabile Quote von 4,4 Prozent erwartet hatten. Für diese Statistik werden private Haushalte befragt, für die Beschäftigtenzahl hingegen Unternehmen und Behörden.
Der überraschend starke Arbeitsmarkt könnte die Fed zögern lassen, weitere Zinssenkungen vorzunehmen. Die Präsidentin der Fed von Dallas, Lorie Logan, erklärte zuletzt, sie halte die Zinspolitik der Fed angesichts der Risiken für die Wirtschaft für angemessen - ein Zeichen dafür, dass sie einer Rückkehr zu Zinssenkungen bei den kommenden Sitzungen der Zentralbank möglicherweise zurückhaltend gegenübersteht.
Die sogenannte Erwerbsquote - also der Anteil der Erwerbspersonen an der Gesamtheit der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter - betrug im Januar 62,5 Prozent.
Die US-Stundenlöhne stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent auf 37,17 Dollar. Im Jahresvergleich lagen die Löhne um 3,7 (3,8) Prozent höher. Ökonomen hatten ein monatliches Plus von 0,3 Prozent und eine Jahresrate von 3,7 Prozent erwartet.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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