US-Inflation sinkt im Januar auf 2,4 Prozent
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Von Andreas Plecko
DOW JONES--Der Inflationsdruck in den USA hat im Januar stärker nachgelassen als erwartet. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent und lagen um 2,4 (Vormonat: 2,7) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem monatlichen Preisanstieg von 0,3 Prozent und einer Jahresteuerung von 2,5 Prozent gerechnet.
Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen um 0,3 Prozent auf Monats- und um 2,5 (Vormonat: 2,6) Prozent auf Jahressicht. Die befragten Ökonomen hatten eine monatliche Rate von 0,3 Prozent und eine Jahresrate von 2,5 Prozent erwartet.
Eine zurückweichende Inflation könnte den Notenbankern der Federal Reserve mehr Zuversicht geben, dass sie ihren Leitzins senken können, ohne einen weiteren Inflationsschub zu riskieren. Trotz der guten Nachrichten steht die US-Notenbank in den letzten Monaten der achtjährigen Amtszeit von Jerome Powell als Vorsitzender vor einer heiklen Aufgabe. Die Zentralbank strebt eine Inflationsrate von 2 Prozent pro Jahr an, hat dieses Ziel jedoch seit etwa fünf Jahren verfehlt.
Die Fed-Vertreter versuchen weiterhin, ein vorsichtiges Gleichgewicht zu finden: Sie wollen der Inflation entgegenwirken, ohne den Arbeitsmarkt zu beeinträchtigen.
Mitarbeit: Matt Grossman
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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