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09:04 Uhr, 28.03.2024

ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Deutscher Einzelhandelsumsatz sinkt im Februar um 1,9 Prozent

Der Umsatz im deutschen Einzelhandel hat sich im Februar deutlich schwächer als erwartet entwickelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sank der preisbereinigte Umsatz gegenüber dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 1,9 Prozent und lag um 2,7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten dagegen einen monatlichen Zuwachs von 0,5 Prozent prognostiziert.

Ifo-Geschäftsklima Einzelhandel bessert sich deutlich

Das Ifo-Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich im März spürbar aufgehellt. Wie aus der aktuellen Ifo-Umfrage hervorgeht, stieg der Indikator zur Bewertung der aktuellen Geschäftslage auf minus 7,3 Punkte, nach minus 18,1 Punkten im Februar. Auch die Geschäftserwartungen verbesserten sich deutlich. "Der zuletzt vorherrschende Pessimismus geht damit zurück. Das Ostergeschäft ist für viele Einzelhändler offenbar ein Lichtblick gewesen", sagt Ifo-Experte Patrick Höppner.

Anstieg der Erwerbstätigkeit in Deutschland setzt sich fort

Der Anstieg der Erwerbstätigkeit in Deutschland hat sich im Februar fortgesetzt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren rund 45,7 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 14.000 mehr als im Vormonat und 194.000 (0,4 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat. Der Anstieg fiel damit weniger stark aus als im Februar-Durchschnitt der vergangenen zwei Jahre 2022 und 2023 (plus 62.000 Personen).

Britisches BIP sinkt im 4. Quartal um 0,3 Prozent

Großbritanniens Wirtschaft ist im vierten Quartal 2023 wie erwartet geschrumpft. Wie die Statistikbehörde ONS in zweiter Veröffentlichung mitteilte, sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent. Volkswirte hatten erwartet, dass die Statistiker das Ergebnis der ersten Veröffentlichung von minus 0,3 Prozent bestätigen würden. Auch die Jahresveränderungsrate von minus 0,2 Prozent wurde wie erwartet bestätigt.

S&P bestätigt Rating für die USA - Ausblick weiter stabil

Die Ratingagentur S&P hat an der zweithöchsten Bonitätsnote für die USA nicht gerüttelt. Wie S&P mitteilte, wird die größte Volkswirtschaft der Welt weiterhin mit AA+ eingestuft. Der Ausblick ist weiterhin stabil. S&P geht davon aus, dass die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit Bestand haben wird, ebenso wie die proaktive und effektive Geldpolitik. Die Regierungsvertreter seien zudem in der Lage, kurzfristig Lösungen für fiskalische Fristen wie den Schuldendeckel zu finden.

S&P bestätigt Japan-Rating - Ausblick stabil

S&P stuft Japan weiterhin mit A+ ein mit einem stabilen Ausblick. Die Änderung der Geldpolitik der japanischen Notenbank dürfte sich nur begrenzt auswirken. Obwohl der Ausstieg aus den Negativzinsen eine signifikante Entwicklung sei, entspreche das gemäßigte Tempo den Markterwartungen und sollte keine Verwerfungen in der Wirtschaft und an den Finanzmärkten nach sich ziehen, so die Agentur.

AUSTRALIEN

Feb Einzelhandelsumsatz PROGNOSE -1,4% gg Vorjahr

Feb Einzelhandelsumsatz saisonbereinigt +0,3% (PROG: +0,4%)

GROßBRITANNIEN

Investitionen 4Q endgültig +1,4% gg Vq; +2,8% gg Vj

Investitionen 4Q revidiert von vorläufig +1,5% gg Vq; +3,7% gg Vj

Leistungsbilanz 4Q Defizit 21,2 Mrd GBP

Leistungsbilanz 4Q PROGNOSE Defizit 21,4 Mrd GBP

Leistungsbilanz 3Q revidiert auf Defizit 18,5 Mrd GBP von Defizit 17,2 Mrd GBP

SCHWEDEN

Feb Einzelhandelsumsatz +0,5% gg Vormonat

Feb Einzelhandelsumsatz PROGNOSE: -0,2% gg Vormonat

Feb Einzelhandelsumsatz +0,3% gg Vorjahr

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

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