ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Zentralbanken erwägen nach Ölpreisschock restriktiveren Kurs
Die Wahrscheinlichkeit, dass Zentralbanken in Asien und darüber hinaus eine restriktivere Haltung einnehmen, scheint zu steigen, je länger der Konflikt im Nahen Osten andauert. Am Donnerstag stieg der Ölpreis wieder über 100 US-Dollar pro Barrel. Die geplante Freigabe strategischer Reserven durch die Internationale Energieagentur (IEA) trug kaum dazu bei, die Ängste vor Versorgungsunterbrechungen angesichts der andauernden Kämpfe zu dämpfen. Während ungewiss ist, wie lange die Turbulenzen andauern werden, schrauben einige Analysten ihre Erwartungen an eine geldpolitische Lockerung zurück.
Trump: Strategische Ölreserve wird "sehr schnell" genutzt
US-Präsident Donald Trump plant, "sehr schnell" auf die strategische Erdölreserve zurückzugreifen, um die steigenden Ölpreise zu bekämpfen. Er fügte hinzu, dass die USA die Reserven wieder auffüllen würden. Das Energieministerium teilte am Mittwoch mit, dass die USA 172 Millionen Barrel Öl aus den Notfallbeständen des Landes freigeben werden. Auf die Frage, ob er plane, das Finanzministerium anzuweisen, mit Öl-Futures zu handeln, um die Energiekosten zu senken, sagte der Präsident, er glaube, dass der Konflikt im Iran bald vorbei sein werde. "Die Hauptsache ist, wir müssen diese Sache gewinnen", sagte Trump. "Schnell gewinnen, aber gewinnen."
Trump verkündet neue Zolluntersuchungen
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat neue Zolluntersuchungen angekündigt. Diese zielen auf industrielle Überkapazitäten und Vorschriften zur Zwangsarbeit. Dies könnte zu höheren Abgaben für eine Vielzahl von Ländern führen. Die Untersuchungen werden gemäß Section 301 des Handelsgesetzes von 1974 eingeleitet. Dieses Gesetz erlaubt es dem Präsidenten, Zölle gegen Länder zu erheben, die US-Unternehmen oder den US-Handel diskriminieren.
Südkorea gibt 22,46 Millionen Barrel aus Ölreserven frei
Südkorea wird 22,46 Millionen Barrel seiner Ölreserven freigeben, um einen globalen Energieengpass zu lindern, der durch den anhaltenden Konflikt im Nahen Osten ausgelöst wurde. Das teilte das Ministerium für Handel, Industrie und Energie am Mittwoch mit, wie der Branchendienst Opis berichtet. Dieses Volumen entspricht 5,6 Prozent der kollektiven Notfallmaßnahme der Internationalen Energieagentur (IEA), die am selben Tag angekündigt wurde und bei der ihre 32 Mitgliedsländer vereinbarten, dem Markt insgesamt 400 Millionen Barrel zur Verfügung zu stellen - die größte derartige koordinierte Freigabe in der Geschichte der IEA.
Containerschiff vor Dubai getroffen
Ein Containerschiff ist in den Gewässern nördlich von Dubai getroffen worden, wie das U.K. Maritime Trade Operations Centre mitteilte. Es ist mindestens das sechste Schiff, das seit Mittwoch in der Region beschädigt wurde. Bei dem jüngsten gemeldeten Vorfall brach laut UKMTO ein Feuer an Bord des Schiffes aus, nachdem es von einem "unbekannten Projektil" getroffen worden war. Alle Besatzungsmitglieder an Bord des Schiffes, das in der Erklärung nicht namentlich genannt wurde, wurden als in Sicherheit gemeldet. Nur wenige Stunden zuvor waren zwei Tanker, die irakisches Schweröl geladen hatten, in Brand geraten, nachdem sie ebenfalls getroffen worden waren. Ein irakischer Hafenbeamter sagte dem Wall Street Journal, dass der Irak als Reaktion darauf alle seine Ölhäfen geschlossen habe.
Iran droht mit Sperre der Passage durch das Rote Meer
Die Huthi-Miliz im Jemen und andere "Widerstandsgruppen" könnten sich nach Darstellung der halb-offiziellen iranischen Nachrichtenagentur Fars dem anhaltenden Kampf Teherans gegen die USA und deren Partner anschließen und die Meeresstraße Bab al-Mandab schließen, jene schmale Passage an der Südspitze der Arabischen Halbinsel, durch die der Schiffsverkehr über das Rote Meer zum Suezkanal geht. "Unsere Finger liegen am Abzug, wenn es um militärische Eskalation und Maßnahmen geht, wann immer es die Entwicklungen erfordern" sagte Huthi-Anführer Abdul Malik al-Huthi.
+++ Konjunkturdaten +++
Schweden Feb Verbraucherpreise +0,6% gg Vormonat
Schweden Feb Verbraucherpreise +0,5% gg Vorjahr
Schweden Feb Verbraucherpreise PROGNOSE: +0,6% gg Vormonat
Schweden Feb Verbraucherpreise PROGNOSE: +0,5% gg
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