ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Großhandelspreise steigen im Januar um 1,2 Prozent
Die Preise im deutschen Großhandel haben im Januar 2026 um 1,2 Prozent höher gelegen als im Januar des Vorjahres. Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate bei 1,2 Prozent gelegen, im November 2025 bei 1,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Binnen Monatsfrist stiegen die Großhandelspreise im Januar um 0,9 Prozent.
Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt im November leicht
Die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.
Nagel: EZB muss bezüglich Unabhängigkeit wachsam bleiben
Die Europäische Zentralbank (EZB) muss nach Aussage von EZB-Ratsmitglied Joachim Nagel trotz ihrer im EU-Recht verankerten Unabhängigkeit wachsam bleiben, nicht für fiskalische Zwecke in den Dienst genommen zu werden. "Eine zunehmende geopolitische Konkurrenz zwischen den Ländern könnte den Druck auf unabhängige Zentralbanken erhöhen, fiskalischen Zielen Vorrang vor der Inflationsbekämpfung einzuräumen", sagte Nagel laut veröffentlichtem Redetext in London.
Starke US-Arbeitsmarktdaten - Wendepunkt am Arbeitsmarkt möglich
Die "überraschend sehr starken" US-Arbeitsmarktdaten vom Januar könnten einen wichtigen Wendepunkt in der Entwicklung des US-Arbeitsmarktes signalisieren, schreibt Phil Orlando von Federated Hermes in einer Research Note. Die Arbeitsmarktdaten seien den größten Teil des vergangenen Jahres schlecht gewesen, und zwar aufgrund von Sorgen über KI, Einwanderung, Bundesbedienstete, Zölle, Zinssätze und das raue Januarwetter, so der Chef-Marktstratege. "Die Tatsache, dass der Januar so stark war, wie er war - insbesondere angesichts des schlechten Wetters in diesem Winter - deutet darauf hin, dass der Arbeitsmarkt im Laufe des Jahres 2026 nach oben drehen könnte", sagt er.
US-Inflationsdynamik dürfte Fed weitere Zinssenkungen ermöglichen
Die Inflation in den USA dürfte zwar über dem Zielwert bleiben, der Impuls sei aber negativ, was den Weg für weitere Zinssenkungen der Federal Reserve ebne, schreibt Variant Perception in einem Kommentar. Die Märkte warten auf die Veröffentlichung der Verbraucherpreise für Januar um 13:30 Uhr GMT. Vor den Zwischenwahlen stünden vier Sitzungen unter dem Vorsitz des kürzlich nominierten Kandidaten für den Fed-Vorsitz, Kevin Warsh, an. "Wir erwarten weiterhin, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr mindestens dreimal senken wird", so die Analysten.
Bank of Korea dürfte Wachstumsprognose für 2026 anheben
Die Bank of Korea wird ihre Wachstumsprognose für Südkorea für 2026 bei der bevorstehenden geldpolitischen Sitzung am 26. Februar voraussichtlich von der früheren Schätzung von 1,8 Prozent auf 2,0 Prozent anheben, sagt Kathleen Oh von Morgan Stanley. Die erwartete Anhebung würde die Aufwärtsrisiken aus einem stärker als erwartet ausfallenden Halbleiterboom widerspiegeln, so die Volkswirtin. Sie erwarte, dass die Zentralbank ihre Inflationsprognose für dieses Jahr unverändert bei 2,1 Prozent belassen werde. Als Grund nenne sie eine allmähliche Erholung der Binnenwirtschaft und einen begrenzten nachfragebedingten Preisdruck.
+++ Konjunkturdaten +++
Schweiz Jan Verbraucherpreise -0,1% gg Vormonat
Schweiz Jan Verbraucherpreise +0,1% gg Vorjahr
DJG/DJN/apo
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