Nachricht
19:00 Uhr, 03.03.2026

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

China baut U-Boote für Angriffe auf die USA aus heimischen Gewässern

China baut neue U-Boote, die größere Teile des US-Festlandes in Reichweite der chinesischen Marine bringen werden - und zwar aus Gewässern, die näher an der eigenen Küste liegen. Pekings Fortschritte unter Wasser würden es dem Land ermöglichen, seine Interessen weiter entfernt von seinen Küsten durchzusetzen, sagten hochrangige US-Marinekommandeure am Montag in einer Anhörung vor dem Kongress. Dazu gehört der erwartete Einsatz von U-Booten, die mit präziseren ballistischen Raketen mit größerer Reichweite ausgestattet sind.

Trump offen für Unterstützung bewaffneter Milizen im Iran - Kreise

US-Präsident Donald Trump zeigt sich nach Angaben von Regierungsvertretern offen für die Unterstützung von Gruppen im Iran, die bereit sind, das Regime mit Waffengewalt zu stürzen. Trump habe am Sonntag mit kurdischen Anführern im Iran gesprochen, sagten die Offiziellen. Er setze den Austausch mit anderen lokalen Anführern fort, die aus der Schwäche Teherans Nutzen ziehen könnten. Die Kurden verfügen über beträchtliche Streitkräfte entlang der irakisch-iranischen Grenze. Israel hat Stellungen im Westen des Iran bombardiert, was zu Spekulationen führt, dass es den Weg für einen kurdischen Vormarsch ebnen könnte.

Williams: Abkühlende Inflation könnte Fed-Zinssenkungen ermöglichen

Der Präsident der New York Fed, John Williams, hält weitere Zinssenkungen der Federal Reserve unter bestimmten Voraussetzungen für möglich. "Wenn die Inflation dem von mir erwarteten Pfad folgt, werden weitere Senkungen des Leitzinses schließlich gerechtfertigt sein, um zu verhindern, dass die Geldpolitik unbeabsichtigt restriktiver wird", sagte Williams laut einem veröffentlichten Text seiner Ausführungen. Williams sagte, Zölle erklärten einen Großteil der hartnäckigen PCE-Inflation. Er prognostizierte jedoch, dass der Inflationsschub durch die Handelspolitik im Laufe des Jahres 2026 wahrscheinlich nachlassen werde.

Fed/Schmid: Inflation lässt keinen Spielraum für Selbstzufriedenheit

Nach Einschätzung von Jeff Schmid, Präsident der Federal Reserve Bank von Kansas City, hat die US-Notenbank in Anbetracht der Inflation keinen Grund zu Selbstzufriedenheit. "Obwohl ich glaube, dass unsere Glaubwürdigkeit in Bezug auf die Inflation intakt ist, denke ich nicht, dass wir selbstzufrieden sein können, und die Kosten eines Glaubwürdigkeitsverlusts sind hoch", sagte Schmid laut vorbereiteten Redetext. Die Inflation liegt seit fast fünf Jahren über dem Ziel der Fed. Nach seinen Worten sind höhere Warenpreise, teilweise aufgrund von Zöllen, ein Teil der Erklärung, aber nicht die ganze Geschichte. Auch die Inflationsrate bei Dienstleistungen sei hoch und liege über dem Niveau, das mit einer Rückkehr der Fed zu ihrem Inflationsziel von 2 Prozent vereinbar wäre.

EZB-Anleihebestände aus APP/PEPP sinken im Februar um 65 Mrd Euro

Die im Rahmen von APP- und PEPP-Programm gehaltenen der Anleihebestände der Europäischen Zentralbank (EZB) haben sich im Februar weiter verringert. Wie die EZB mitteilte, gingen die APP-Bestände um 41 Milliarden Euro auf 2.263 Milliarden Euro zurück, darunter die Bestände an Staatsanleihen um 35 Milliarden auf 1.817 Milliarden Euro. Die PEPP-Bestände sanken um 24 Milliarden auf 1.462 Milliarden Euro. Insgesamt ergab sich damit eine Verringerung um 65 Milliarden Euro. Die Bestände verringern sich in dem Maße, wie die Papiere fällig werden.

US/Redbook: Einzelhandelsumsatz erste 4 Wochen Feb +6,8% gg Vorjahr

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/hab/brb

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

Das könnte Dich auch interessieren