Trump sagt Krypto-Betrug den Kampf an: Warum seine Geschäfte Fragen aufwerfen
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US-Präsident Donald Trump will härter gegen internationale Krypto-Betrugsnetzwerke vorgehen. Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus am Mittwoch soll er die bisherigen Maßnahmen seiner Regierung gegen kriminelle Organisationen vorstellen, die amerikanische Anleger mit gefälschten Krypto-Investments um ihr Geld bringen. Das berichtet Reuters unter Berufung auf einen Regierungsvertreter.
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Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem die Beschlagnahmung betrügerischer Krypto-Websites und der Kampf gegen Identitätsdiebstahl im Internet. An der Veranstaltung sollen neben Trump auch FBI-Direktor Kash Patel, Heimatschutzminister Markwayne Mullin, Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstaatsanwalt Todd Blanche teilnehmen. Die US-Regierung will damit zeigen, wie sie gegen kriminelle Netzwerke im Ausland vorgeht.
Krypto-Betrug kostet US-Anleger viel Geld
Wie groß das Problem inzwischen ist, zeigen Zahlen des FBI: Im vergangenen Jahr gingen bei der US-Bundespolizei mehr als eine Million Beschwerden über Internetkriminalität ein, 17 Prozent mehr als 2024. Besonders hohe Schäden entstehen durch betrügerische Anlageangebote, bei denen Opfer auf vermeintlich seriösen Handelsplattformen Geld einzahlen. Hinter den Angeboten stecken häufig Kriminelle, die ihre Opfer mit falschen Gewinnversprechen locken.
Bereits im März hatte Trump das US-Justizministerium angewiesen, die Verfolgung von Internetbetrügern zu priorisieren. Später erhielt auch das Ministerium für Innere Sicherheit den Auftrag, gemeinsam mit privaten Unternehmen gegen ausländische Hackergruppen vorzugehen. Die Regierung setzt dabei auf die Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und Unternehmen, um kriminelle Netzwerke aufzuspüren und ihre Infrastruktur zu zerschlagen.
Allerdings steht Trumps eigene Verbindung zur Krypto-Industrie ebenfalls in der Kritik. Eine Reuters-Recherche ergab, dass der US-Präsident und seine Söhne durch ihre wichtigsten Krypto-Geschäfte ihr Familienvermögen um mindestens 2,3 Milliarden US-Dollar vergrößert haben sollen. Die von ihnen angeworbenen Investoren hätten laut den Berechnungen der Nachrichtenagentur dagegen Verluste in ähnlicher Höhe erlitten.
"Alle Maßnahmen von Präsident Trump und seiner Regierung erfolgen im besten Interesse des amerikanischen Volkes", so Anna Kelly, Sprecherin des Weißen Hauses.
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