Analyse
17:30 Uhr, 03.07.2026

stock3 Multi-Timeframe-Analyse: WTI ÖL

Der Krieg gegen Iran und die daraufhin erfolgte Blockade der Straße von Hormus sorgten im März auch bei der US-Ölsorte WTI für einen massiven Preisanstieg. In der Spitze kam es zu einer Kursverdoppelung, die allerdings seit Mitte Mai ebenso schnell in sich zusammenfiel, wie sie entstanden war.

WTI steht für "West Texas Intermediate" und ist neben der Nordseesorte Brent eine der international wichtigsten Rohöl-Referenzsorten. WTI-Öl stammt aus Ölfeldern in den USA, insbesondere aus Texas, und ist daher auch besonders stark mit dem US-Markt verbunden. Berühmt wurde WTI im April 2020, als der Kurs des Mai-Kontrakts des WTI-Futures streckenweise unter 0,00 USD fiel, also in den negativen Preisbereich. Zum damaligen Zeitpunkt erhielt man Geld dafür, wenn man den WTI-Händlern aus Oklahoma ein paar Barrel abnahm.

In den vergangenen Monaten wurde der WTI-Preis dagegen in die genaue Gegenrichtung katapultiert:

Die Rally im Zuge des Iran-Kriegs hatte ausgehend von der Unterstützungszone um 55 USD innerhalb weniger Tage auf ein Mehrjahreshoch bei 119,46 USD geführt. Dort startete eine Konsolidierung, die zuletzt nach unten aufgelöst wurde. Damit endete der dritte große Preis-Spike seit den Ölpreisrallys der Jahre 2008 und 2022. Aber ist damit ein weiterer WTI-Preisanstieg vom Tisch?

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