Analyse

SPRINTNEXTEL bricht nach unten weg...

Der Mobilfunkbetreiber Sprint Nextel Corp. hat seine Erlösschätzungen für 2006 leicht nach oben revidiert und rechnet nun für jene Periode mit Einnahmen von 41-41,5 Milliarden Dollar. Zuvor ging der Konzern von 41 Milliarden Dollar aus.

Wie das Unternehmen am Donnerstag weiter mitteilte, reflektiert der neue Ausblick die Erwartungen, dass geringere Einnahmen aus dem Mobilfunkgeschäft durch Beiträge von 900 Millionen Dollar bis einer Milliarde Dollar der übernommenen Konzerne Nextel Partners und UbiquiTel ausgeglichen werden.

Während des vierten Quartals soll die Anpassung der Netzwerke an das mobile Hochgeschwindigkeits-Breitbandservice erfolgen. Der Vorstand genehmigte den Rückkauf von Stammaktien im Volumen von bis zu 6 Milliarden Dollar. Der hiefür vorgesehene Zeitraum beträgt 18 Monate.

Sprint Nextel (S / ISIN: US65332V1035): 17,90 $ (-11,08%)

Aktueller Tageschart (log) seit August 2005 (1 Kerze = 1 Tag)

Diagnose: Nach Unternehmensnews kommt es bei SprintNextel vorbörslich zu einem starken Kurseinbruch. Die Aktie war während der Anfang 2006 gestarteten Aufwärtsbewegung unterhalb des bei 27,05 $ liegenden Widerstands gescheitert und fiel im schwachen Marktumfeld der vergangenen Monate auch aus dem jetzt bei 23,05 $ liegenden Aufwärtstrend. Mit dem Rückfall unter 21,57 $ wurde dann ein weiteres Verkaufssignal ausgelöst, welches die Aktie bis auf 18,96 $ gedrückt hat. Die dort einsetzende Erholung bricht im Bereich des bei 20,70 $ liegenden mittelfristigen Abwärtstrends wieder ab und wird aktuell auf ein neues Tief abverkauft.

Charttechnischer Ausblick: Weiter nachgebende Notierungen bis zunächst 16,90 $ sind wahrscheinlich. Auf dieser Unterstützung bietet sich nochmals die Möglichkeit einer nachhaltigen Gegenbewegung. Eine Bodenbildung in diesem Bereich bleibt abzuwarten. Gibt SprintNextel die 16,90 $ aber auf Wochenschlussbasis auf, ist der Weg nach unten offen. Ein Kaufsignal wird derzeit erst bei einem Anstieg über 20,70 $ ausgelöst, wobei das Potenzial in diesem Fall begrenzt bleibt.

Chart erstellt mit Qcharts

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Marko Strehk
Marko Strehk
Technischer Analyst und Trader

Marko Strehk blickt auf intensive langjährige Erfahrungen mit verschiedenen Strategien des auf Charttechnik basierenden Tradings zurück. Als versierter Allrounder handelt Strehk Aktien und Indizes im kurz- und mittelfristigen Zeitfenster mit bestechender Präzision. Überragende Fähigkeiten in Trend- und Kursmusteranalysen, bei der Anwendung von Risiko- und Moneymanagementstrategien sowie ein umfassendes theoretisches Wissen zu unterschiedlichen Tradingmethoden und Tradinginstrumenten wie beispielsweise Hebelzertifikate, Optionsscheine, CFDs und Anlagezertifikate zeichnen ihn aus. Auf GodmodeTrader.de betreut Strehk als Headtrader die Produktpakete „Aktien Premium Trader“ und „CFD Trader Services“.

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