Schon nächsten Monat? CFTC-Vorsitzender kündigt Start von Perpetual Futures an
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
US-Regulierung könnte schon bald Bewegung in den Markt für Krypto-Derivate bringen. Michael Selig, Chef der Commodity Futures Trading Commission, stellte bei einem Panel des Milken Institute in Washington, D.C. in Aussicht, “echte unbefristete Terminkontrakte” in den USA “innerhalb des nächsten Monats oder so” anzugehen. Gleichzeitig kritisierte er, dass die vorherige Regierung viele Firmen und damit auch Liquidität ins Ausland gedrängt habe.
Kurzfristig bullisch …
Bemerkenswert ist, dass Selig aktuell der einzige vom Senat bestätigte Kommissar der CFTC ist, die anderen vier Sitze sind unbesetzt. Das sorgt einerseits für eine zügige Kommunikation, wirft andererseits Fragen auf, auf welcher Grundlage konkrete Leitlinien oder Regelwerke tatsächlich kommen.
Für Krypto-Trader wäre eine US-Öffnung bei Perpetual Futures ein potenzieller Gamechanger, weil sie den bislang oft dominanten Offshore-Handel zumindest teilweise zurückholen könnte. Messari-Analyst Sam zufolge ist die Entwicklung für Perps-Platzhirsch Hyperliquid kurzfristig bullisch, weil Regulierung Aufmerksamkeit schafft und viele Privatanleger nicht einmal wissen, dass Perpetual Futures existieren. Entscheidend sei, dass “permissionless” Infrastruktur als Burggraben bestehen bleibt und Hyperliquid über politische Arbeit die Regulierung mitbestimmen müsse, statt ihn Akteuren wie Robinhood oder der CME zu überlassen.
… langfristig bärisch?
Auf Sicht mehrerer Jahre sieht der Analyst jedoch Gegenwind. Eine Legalisierung von Perps ohne Klarheit bei Stablecoins lasse die Margin- und Collateral-Frage für regulierte Institutionen weiter unscharf. Außerdem dürften neue, durch Gesetzgebung erschlossene Nutzergruppen eher über regulierte “Wrapper” in den Markt kommen. Große TradFi-Player wie Robinhood oder CME könnten vergleichbare Retail-Produkte bauen – mit potenziell deutlich mehr Liquidität.
Sein Fazit lautet daher: “Wenn ich schätzen müsste, wie sich dies über einen Zeitraum von fünf Jahren entwickeln wird, würde ich sagen, dass der Anteil der Perps wächst, der Gesamt-Open-Interest und das Volumen von Hyperliquid steigen, aber der prozentuale Anteil am Gesamtvolumen der Perps deutlich schrumpft und die Margen aufgrund der Off-Chain-Konkurrenz sinken.”
Hedgefonds-Legende Ray Dalio warnt währenddessen vor Bitcoin. Demnach sei die Blockchain zu transparent und zudem potenziellen Angriffen von Quantencomputern ausgesetzt.
Empfohlenes Video
Nicht der Krieg: Das ist die wahre Gefahr für Bitcoin
Du willst auch die Artikel mit dem + lesen? Dann hol Dir BTC-ECHO Plus+
Mit Deinem Abo bekommst Du:
- Unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten
- Exklusive Artikel, Interviews & Analysen
- Detaillierte Reports & Hintergrundberichte
- Technische Chartanalyse & Kursziele
Es sollen noch mehr Vorteile sein? Via Web und App hast Du geräteübergreifend Zugriff auf alle Beiträge. Damit verschaffen wir Dir ein optimales Lesevergnügen und du bleibst jederzeit flexibel.
