Rekord-Serie reißt nicht ab: Hyperliquid stürmt auf neues Allzeithoch
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Hyperliquid hat in der vergangenen Woche mehrfach ein Allzeithoch markiert. Am 18. September sprang HYPE erstmals über 90 US-Dollar, zuletzt notierte der Token bei rund 97 US-Dollar. Damit fehlen nur noch wenige Prozent bis zur runden Marke von 100 US-Dollar.
Seit dem Ausbruch über das alte Rekordhoch befindet sich HYPE in der Preisfindungsphase. Mangels historischer Widerstände dienen Anlegern vor allem psychologische Marken wie die 100‑US-Dollar-Grenze als Orientierung. Der Aufwärtstrend hat dabei enorm an Fahrt aufgenommen: Seit Mitte August hat sich der Kurs ausgehend von rund 52 US-Dollar nahezu verdoppelt.
Kraken plant den US-Zugang
Den ersten Impuls lieferte Payward, der Mutterkonzern von Kraken. Über die Tochtergesellschaft Bitnomial – die über eine CFTC-Lizenz verfügt – möchte das Unternehmen Perpetual Futures für US-Kunden auf der Hyperliquid-Blockchain anbieten.
Ein entscheidendes Detail wird dabei oft übersehen: Payward plant keine Derivate auf den HYPE Token selbst, sondern nutzt Hyperliquid als technische Basis. Die Nachfrage nach dem Token entsteht indirekt über das sogenannte HIP-3-Framework, das Handelsplatz-Betreibern das Hinterlegen von HYPE vorschreibt. Die finale Zustimmung der Regulierungsbehörde steht allerdings noch aus; ein Zeitplan existiert bislang nicht.
Kredite bringen 269 Millionen US-Dollar am ersten Tag
Für den zweiten Impuls sorgte die Einführung einer neuen Kreditfunktion. Seit dem 18. September können Nutzer die Stablecoins USDC und USDT leihen, indem sie HYPE oder Bitcoin als Sicherheit hinterlegen. Die Beleihungsquote liegt bei 65 Prozent für HYPE sowie 50 Prozent für Bitcoin – wer beispielsweise HYPE im Wert von 1.000 US-Dollar hinterlegt, erhält Kredite von bis zu 650 US-Dollar.
Der Start stieß auf enormes Interesse: Binnen 24 Stunden wurden über die Plattform rund 269 Millionen US-Dollar vergeben. Wie Mitgründer Jeff Yan klarstellte, stammt das Kapital komplett von anderen Nutzern und wird nicht protokollintern erzeugt. Für Investoren eröffnet das eine attraktive Option, denn sie beschaffen sich Liquidität, ohne sich von ihren HYPE Token trennen zu müssen.
Was Anleger im Blick behalten sollten
Trotz des aktuellen Aufwindes beobachten Investoren nun vor allem die Tokenomics: Derzeit sind erst rund 26 Prozent der HYPE Token im Umlauf, künftige Freigaben erweitern das Angebot schrittweise. Auch die regulatorische Zusage für das Bitnomial-Vorhaben in den USA steht noch aus. Dass der Token nach starken Phasen zu Schwankungen neigt, zeigte bereits der Verlauf Ende 2025, ehe die jetzige Rekordjagd ansetzte.
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