Kommentar
08:56 Uhr, 19.03.2026

Powell könnte länger bei der Fed bleiben als gedacht

Jerome Powell will den Verwaltungsrat der US-Notenbank nicht verlassen, solange Ermittlungen gegen ihn andauern. Auch der Wechsel an der Spitze der Fed könnte sich verzögern.

Die Amtszeit von Jerome Powell als Fed-Chef endet im Mai 2026. Doch obwohl es mit Kevin Warsh einen von Trump designierten Nachfolger gibt, könnte sich der Führungswechsel verzögern. Hintergrund ist, dass das Nominierungsverfahren von Warsh im US-Senat derzeit blockiert wird. Der republikanische Senator Thom Tillis will eine Bestätigung von Warsh im Senat solange verhindern, bis die Ermittlungen gegen Fed-Chef Powell wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Renovierung des Fed-Hauptsitzes in Washington D.C. abgeschlossen sind.

Fed-Chef Powell stellte bei der Pressekonferenz zum Zinsentscheid am Mittwochabend klar, dass er kommissarisch so lange im Amt bleiben wird, bis sein Nachfolger das Amt antreten kann. Dies entspreche den gesetzlichen Regelungen und sei in der Vergangenheit wiederholt so gehandhabt worden, auch zu Beginn seiner eigenen Amtszeit. "Falls mein Nachfolger bis zum Ende meiner Amtszeit als Vorsitzender nicht bestätigt ist, würde ich bis zur Klärung kommissarisch als Vorsitzender im Amt bleiben", betonte Powell.

Powell will vorerst im Verwaltungsrat bleiben

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