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09:57 Uhr, 24.01.2024

Peso-Abwertung in Argentinien belastet Puma - 2024 Wachstum erwartet

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FRANKFURT (Dow Jones) - Puma hat nach einer Abwertung des Argentinischen Peso von 54 Prozent im Dezember die Markterwartungen im Schlussquartal verfehlt. Die Rechnungslegung für Hochinflationsländer führte zu einem währungsbereinigten Umsatzrückgang um 4,0 Prozent, wie der Sportartikelhersteller in Herzogenaurach mitteilte. Nominell sanken die Einnahmen im vierten Quartal sogar um 9,8 Prozent auf 1,982 Milliarden Euro. Operativ verdiente Puma zwar mehr - das EBIT kletterte von 41 auf 94 Millionen Euro - allerdings drückte die Peso-Abwertung das Finanzergebnis, so dass das Konzernergebnis in der Periode September bis Dezember auf 0,8 Millionen Euro sank - nach 1,4 Millionen im Vorjahr.

Sowohl Umsatz als auch Konzernergebnis lägen im vierten Quartal unter dem Analystenkonsens, erklärte Puma. Darin seien die Negativeffekte der Peso-Abwertung nämlich nicht berücksichtigt.

Für 2024 erwartet Puma unterstützt von starker Markendynamik ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und ein EBIT zwischen 620 und 700 Millionen Euro (2023: etwa 622 Millionen Euro). Der Ausblick basiere auf der Annahme, dass die künftige Peso-Abwertung durch entsprechende Preissteigerungen in Argentinien vollständig kompensiert werde, hieß es weiter.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/rio/kla

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