Neue Krypto-Offensive: CFTC gründet Taskforce für Regulierung und Innovation
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Die US-Aufsichtsbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) stellt ihre Krypto-Strategie neu auf. Mit einer eigenen Taskforce will die Behörde Innovationen rund um Kryptowährungen, künstliche Intelligenz und Prognosemärkte gezielter begleiten und regulieren.
CFTC-Chef Michael Selig kündigte die sogenannte Innovation Task Force am gestrigen 24. März an. Sie soll laut offizieller Mitteilung daran arbeiten, Regeln für neue Finanzprodukte und technologische Entwicklungen weiterzuentwickeln. Selig betont: “Indem wir einen klaren regulatorischen Rahmen für Innovatoren schaffen, können wir verantwortungsvolle Innovation im eigenen Land fördern und sicherstellen, dass US-Marktteilnehmer nicht ins Hintertreffen geraten.”
Austausch mit SEC positiv
Die Taskforce wird eng mit anderen Behörden zusammenarbeiten, insbesondere mit der US-Börsenaufsicht SEC, die bereits 2025 eine eigene Krypto-Arbeitsgruppe ins Leben gerufen hat. Diese beschäftigte sich zuletzt unter anderem mit DeFi und Tokenisierung.
Auch der Austausch mit der Branche soll intensiviert werden. Selig erklärte auf dem Digital Asset Summit in New York, man wolle “einen Raum schaffen, in dem Innovatoren und Entwickler direkt mit den Mitarbeitenden der Behörde ins Gespräch kommen können”.
Live at DAS: CFTC Chair @MichaelSelig announces a new innovation task force pic.twitter.com/Kg8EcsCjn3
— Digital Asset Summit 2026 (@blockworksDAS) March 24, 2026
Parallel dazu arbeitet die Taskforce mit einem neu gegründeten Beratungsgremium zusammen, dem mehr als 30 Führungskräfte aus der Finanz- und Techbranche angehören.
Die engere Koordination zwischen CFTC und SEC zeigt bereits Wirkung. Erst vergangene Woche veröffentlichten beide Behörden eine gemeinsame Auslegungshilfe, die Zuständigkeiten präzisiert und gleichzeitig signalisiert, dass die meisten Kryptowährungen nicht als Wertpapiere gelten.
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