Morning-Flash: ABB hebt nach 40 Prozent Auftragsplus die Prognose an
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Nach einem Rekord beim Auftragseingang hebt ABB die Prognose an. In Asien geben die Chipwerte weiter nach; der KOSPI verliert 3,81 %. Der DAX-Future deutet einen schwächeren Start in den Dienstag an, während die US-Futures uneinheitlich tendieren.
Aktuelles Marktgeschehen
Der DAX-Future liegt vorbörslich bei 25.202 Punkten, 0,46 % unter dem Vortagesschluss, und signalisiert einen leichteren Xetra-Start. Der S&P-500-Future notiert bei 7.693 Punkten (+0,03 %), der Dow-Jones-Future bei 52.065 Punkten (+0,19 %), während der Nasdaq-100-Future auf 29.458 Punkte (-0,24 %) nachgibt. Brent-Öl verteuert sich auf 111,48 USD (+0,53 %). Gold kostet 4.149,8 USD (-0,25 %), Bitcoin steht bei 81.861,78 USD (+0,02 %).
Vorbörsliche Tops & Flops
| Wert | Vorbörslich |
|---|---|
| OHB | +2,87 % |
| NIKE | +1,39 % |
| UnitedHealth Group | +1,12 % |
| Siltronic | -3,01 % |
| JENOPTIK | -2,92 % |
| Infineon Technologies | -2,91 % |
Ausblick
Um 8:00 Uhr werden die deutschen Erzeugerpreise für September veröffentlicht; erwartet wird eine Jahresrate von 5,3 % nach 4,6 %. Für die ZEW-Konjunkturerwartungen um 11:00 Uhr lautet die Prognose 32 Punkte nach 34,7 Punkten. Quartalszahlen legen GE Aerospace vorbörslich und Netflix nachbörslich vor.
Die wichtigsten Konjunkturtermine und Quartalszahlen des Handelstags im Überblick.
Europa
Bei ABB stieg der Umsatz im dritten Quartal um 14 % auf 9,7 Mrd. USD, der Auftragseingang auf vergleichbarer Basis um 40 % auf den Rekordwert von 12,06 Mrd. USD. Die operative Ebita-Marge verbesserte sich um 1,6 Prozentpunkte auf 20,8 %, während der Nettogewinn um 2 % auf 1,18 Mrd. USD sank. Für 2026 erwartet der Konzern nun 13 bis 19 % vergleichbares Umsatzwachstum und eine um mindestens 2,7 Prozentpunkte höhere operative Ebita-Marge.
Volkswagen wollte durch die Allianz mit Xpeng sein schwächelndes China-Geschäft stabilisieren, doch das erste gemeinsame Modell verkauft sich deutlich schlechter als prognostiziert. Beim Chipausrüster ASML stieg Chinas Anteil an den Systemverkäufen im dritten Quartal dagegen auf 23 %.
UniCredit will die Wertpapierdienstleistungssparte von Société Générale zurückkaufen. Zehnjährige Immobilienkredite kosten in Deutschland durchschnittlich knapp 4,5 %, so viel wie seit 2009 nicht mehr. EssilorLuxottica veröffentlicht heute Quartalszahlen. UBS bestätigt die Kaufempfehlung, senkt das Kursziel aber von 282 auf 247 EUR und erwartet 7,45 Mrd. EUR Umsatz sowie 6,5 % Wachstum zu konstanten Wechselkursen.
Asien
Der südkoreanische KOSPI verliert 3,81 %. Der Sell-off bei Seouls KI-Werten hält an: SK Hynix steuert einem Bericht zufolge auf den tiefsten Schlusskurs seit April zu und liegt rund 35 % unter dem Hoch, Samsung Electronics liegt laut Bericht 22 % unter ihrem Höchststand. Nvidia meldet auf der KES 2026 südkoreanische Kunden für den Vera-CPU-Chip; Ergebnisse der Robotik-Kooperation mit LG Electronics sollen bald folgen. Der chinesische Autobauer BYD stieg mit 20.137 verkauften Fahrzeugen von Januar bis September auf Platz 4 des koreanischen Importwagenmarkts auf. Das waren mehr als dreimal so viele wie im gesamten Jahr 2025.
Auch die übrigen Börsen geben nach: Der Nikkei 225 verliert 1,40 %, der Taiwan-Index 1,26 % und der Hang Seng 1,14 %. Der SSE Composite sinkt um 0,39 %, der ASX 200 um 0,37 % und der STI um 0,15 %. Chinas Wirtschaft wuchs im dritten Quartal um 4,5 % zum Vorjahr und 1,2 % zum Vorquartal. Peking verschärft die Exportkontrollen für Drohnen samt kritischer Komponenten, Software und Technologie. Natixis hat in Japan eine Beratungsfirma übernommen, um vom dortigen M&A-Boom zu profitieren. Indiens Börse bleibt wegen des Feiertags Dussehra geschlossen. Morgen startet dort der Börsengang von Jio, der bislang größte IPO des Landes, mit einer Preisspanne von 1.065 bis 1.119 INR je Aktie.
USA
Steel Dynamics übertraf nach US-Börsenschluss die Umsatzerwartungen, verfehlte aber den Konsens beim Gewinn je Aktie. Der Gewinn von W. R. Berkley blieb knapp unter den Schätzungen.
Die Fed warnt, der KI-Boom könne die Inflation verschärfen. Fed-Chef Kevin Warsh plädiert für unveränderte Leitzinsen bei der kommenden Sitzung. Händler sehen jedoch eine Wahrscheinlichkeit von 90 % für eine weitere Zinserhöhung bis Jahresende. Die hohen Ölpreise halten die Erwartung länger hoher Zinsen aufrecht.
BNP Paribas senkt das Kursziel für CoreWeave von 169 auf 117 USD. Eine Gewerkschaft in Taiwan kündigt bei Micron Technology im Streit um Bonuszahlungen einen Streik an. Intel-Chef Lip-Bu Tan erwartet einen langwierigen Aufbau einer wettbewerbsfähigen Auftragsfertigung: TSMC habe dafür 10 bis 20 Jahre gebraucht. Er betont deshalb die Bedeutung staatlicher Unterstützung.
Präsident Trump kündigt Landwirten ein Hilfsprogramm von 8 Mrd. USD zur Entlastung bei den Kraftstoffkosten während der Ernte an und sieht die USA und Mexiko kurz vor einem Handelsabkommen. Exxon Mobil plant für 2028 eine Bohrung in besonders tiefen Gewässern vor Trinidad. BlackRock beantragt bei der SEC einen Bitcoin-ETF mit Kapitalschutz. Es wäre das dritte Bitcoin-Produkt des Hauses.
Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.
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