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07:47 Uhr, 02.03.2026

MORNING BRIEFING - USA/Asien

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    Aktueller Kursstand:   (XETRA)

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Seoul bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Tag der Unabhängigkeitsbewegung" geschlossen.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Der oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, ist nach einer Welle von Angriffen im Iran, die gemeinsam von den USA und Israel durchgeführt wurden, für tot erklärt worden. Die iranischen Staatsmedien berichteten, dass Khamenei in seinem Büro im Zentrum von Teheran getötet wurde. Vorübergehend werden die Angelegenheiten des Landes von einem dreiköpfigen Rat verwaltet, der sich aus dem Präsidenten, dem Vorsitzenden der Justiz und einem Vertreter des Wächterrats des Iran zusammensetzt. Neben Khamenei wurden bei den Angriffen auch eine Reihe hochrangiger iranischer Militärs und Politiker getötet. US-Präsident Donald Trump forderte die Iraner auf, die Schwächung der iranischen Machthaber zu nutzen und einen Regimewechsel anzustreben. Trump erklärte, die Bombardierungen aus der Luft und vom Meer aus würden "die ganze Woche über oder so lange wie nötig" ununterbrochen fortgesetzt. Der Iran möchte nach Aussage von Trump die Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten wieder aufnehmen. Drei Handelsschiffe sind im Gebiet der Straße von Hormus sind angegriffen worden. Die Islamischen Revolutionsgarden bekannten sich zu den drei Angriffen auf Handelsschiffe in der Meerenge.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++

Es stehen keine wichtigen Termine auf der Agenda.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- US 
    15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe (2. Veröffentlichung) Februar 
          PROGNOSE:   k.A. 
          1. Veröff.: 51,2 
          zuvor:      52,4 
 
    16:00 ISM-Index verarbeitendes Gewerbe Februar 
          PROGNOSE: 51,8 Punkte 
          zuvor:    52,6 Punkte 
 

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

Index                         zuletzt           +/- % 
E-Mini-Future S&P-500        6.799,10            -1,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100    24.592,50            -1,5 
S&P/ASX 200 (Sydney)         9.200,90            +0,0 
Topix-500 (Tokio)            3.898,42            -1,0 
Nikkei-225 (Tokio)          58.057,24            -1,3 
Kospi (Seoul)                FEIERTAG 
Shanghai-Composite           4.180,50            +0,4 
Hang-Seng-Index (Hongkong)  26.105,12            -2,0 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Die Angriffe der USA und Israel gegen den Iran haben zu Wochenbeginn für teils kräftige Abgaben an den ostasiatischen Aktienmärkten gesorgt. Im Gegenzug legten die Ölpreise stark zu und die Anleger schichteten verstärkt in "sichere Häfen" wie Gold um. Die deutlichsten Abgaben verzeichneten die Börsen in Hongkong und Tokio, wo es für den Hang-Seng-Index im späten Handel um 2,0 Prozent nach unten geht. Der Nikkei-225 schloss mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 58.057 Punkten. Der Shanghai-Composite zeigt sich sogar mit einem leichten Plus. Die Angriffe der USA und Israel auf den Iran könnten für China "ein größeres Problem" darstellen als die US-Operationen in Venezuela, so die Natixis-Ökonomin Alicia Garcia Herrero. Das Risiko für Chinas Energiesicherheit sei erheblich größer, da China mehr Öl aus dem Iran als aus Venezuela importiere. Zudem habe der Iran verbilligtes Rohöl geliefert, das die US-Sanktionen umgehe. Auch wird auf den Nationalen Volkskongress im Wochenverlauf geschaut. Dieser wird den 15. Fünfjahresplan (2026 bis 2030) verabschieden. Der Markt erwartet weitere Stimulierungsmaßnahmen für die Konjunktur. Die Wertpapierbörsen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), die Abu Dhabi Securities Exchange und der Dubai Financial Market, bleiben am Montag und Dienstag aufgrund der anhaltenden Spannungen in der Region geschlossen, teilte die Aufsichtsbehörde mit. Unter Druck stehen vor allem die Aktien von Fluggesellschaften. Asiatische Airlines haben ihre Flugverbindungen in den Nahen Osten nach den Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran vorübergehend eingestellt. Der gesamte Flugverkehr im Nahen Osten kam zum Erliegen. Japan Airlines fielen in Tokio um 5,8 Prozent. Die in Hongkong verlieren die Titel von Cathay Pacific 3 Prozent.

WALL STREET

INDEX            zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
DJIA           48.977,92   -1,1    -521,28       49.499,20 
S&P-500         6.878,88   -0,4     -29,98        6.908,86 
NASDAQ Comp    22.668,21   -0,9    -210,17       22.878,38 
NASDAQ 100     24.960,04   -0,3     -74,34       25.034,37 
 
                     Freitag    Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 2,02 Mrd   1,34 Mrd 
Gewinner             1.112      1.686 
Verlierer            1.637      1.053 
Unverändert             82         99 
 

Leichter - Anzeichen einer möglichen Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran haben die US-Börsen am Freitag ins Minus gedrückt. Überraschend deutlich gestiegene US-Erzeugerpreise nährten derweil Inflationssorgen und verpassten Zinssenkungserwartungen einen Dämpfer. Der wider Erwarten gestiegene Chicago-Einkaufsmanagerindex vermochte die Stimmung nicht zu drehen. Die Nvidia-Aktie verlor weitere 4,2 Prozent, nachdem es am Vortag trotz starker Zahlen und eines ermutigenden Ausblicks bereits um 5,5 Prozent abwärts gegangen war. Händler sprachen von hartnäckigen KI-Ängsten. Paramount (+21%) geht als Sieger aus dem Bieterwettstreit um Warner Bros. Discovery (-2,3%) hervor. Netflix erklärte, der Streamingdienst werde das jüngste Angebot für den Hollywood-Studiobetreiber nicht mitgehen. Die Netflix-Titel legten um fast 14 Prozent zu. Die Aktien von Dell verteuerten sich nach Vorlage überzeugender Zahlen um 22 Prozent. Block gewannen fast 18 Prozent. Der Zahlungsdienstleister hatte bekannt gegeben, 4.000 Mitarbeiter oder 40 Prozent seiner Belegschaft abzubauen, und begründete dies mit den Auswirkungen von KI in seiner Branche. Block erhöhte zudem die Prognose für 2026.

US-ANLEIHEN

Anleihen waren als "sicherer Hafen" gesucht. Steigende Kurse drückten die Zehnjahresrendite um 6 Basispunkte auf 3,96 Prozent - den tiefsten Stand seit rund drei Monaten.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag  Do, 17:05 
EUR/USD         1,1731   -0,7   -0,0082          1,1813     1,1792 
EUR/JPY          184,2   -0,1   -0,1900          184,39   184,1100 
EUR/CHF         0,9034   -0,6   -0,0055          0,9089     0,9127 
EUR/GBP         0,8767   +0,1    0,0005          0,8762     0,8729 
USD/JPY         157,01   +0,6    0,9800          156,05   156,1300 
GBP/USD         1,3375   -0,8   -0,0109          1,3484     1,3507 
USD/CNY          6,884   +0,4    0,0261          6,8579     6,8409 
USD/CNH         6,8831   +0,3    0,0232          6,8599     6,8424 
AUS/USD         0,7064   -0,7   -0,0049          0,7113     0,7096 
Bitcoin/USD  66.224,77   +0,8    538,77       65.686,00  67.361,18 
 

Der Dollar zeigte sich knapp behauptet. Anleger blieben skeptisch gegenüber Dollarkäufen angesichts von Sorgen über die Zollpolitik, die Unabhängigkeit der Zentralbank und geopolitische Interventionen, auch im Iran, hieß es.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle        zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold          5.375,06   +1,9     97,77        5.277,29 
Silber           94,98   +1,2      1,16           93,82 
Platin        2.384,60   +0,8     19,85        2.364,75 
 

Gold profitierte von der drohenden Eskalation des Atomstreits der USA mit dem Iran. Der Preis für die Feinunze stieg um 1,3 Prozent auf 5.255 Dollar. Experten halten den Anstieg des Goldpreises am Montagmorgen angesichts des Krieges im Iran für moderat.

ÖL

ROHÖL          zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex        72,22   +7,8      5,20           67,02 
Brent/ICE        78,47   +7,7      5,60           72,87 
 

Die Möglichkeit einer Angebotsverknappung im Fall eines US-Angriffs auf den Iran gab dem Ölpreis Auftrieb. Das Barrel WTI-Rohöl verteuerte sich um 2,8 Prozent auf 67,02 Euro. Die Ölpreise ziehen am Montagmorgen mit dem Iran-Krieg deutlich an. Gleichwohl fällt der Preisanstieg geringer aus als zum Teil am Wochenende prognostiziert. Dort war unter anderem von kurzfristigen Preisschüben bis auf 100 Dollar pro Fass die Rede gewesen. Die Opec will zur Stabilisierung des Preises die Förderung ausweiten.

+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG, 20.00 UHR +++++

BANK OF JAPAN

Ryozo Himino, Vize-Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), hat die Haltung der Zentralbank bekräftigt, die Leitzinsen weiter anzuheben. Er blieb jedoch konkrete Hinweise auf den Zeitpunkt des nächsten Schrittes schuldig. Die BoJ "sollte durch moderate Anhebungen des Leitzinses allmählich zu einer neutraleren Haltung übergehen", sagte Himino in einer Rede am Montag. Einer der beiden stellvertretenden Gouverneure erklärte zudem, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der jüngsten Zinserhöhungen bislang begrenzt seien und die finanziellen Bedingungen akkommodierend blieben.

ANTHROPIC

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

March 02, 2026 01:47 ET (06:47 GMT)

Die US-Regierung wird die Zusammenarbeit mit dem auf künstliche Intelligenz (KI) spezialisierten Unternehmen Anthropic auf Anordnung von Präsident Donald Trump einstellen - eine dramatische Eskalation des Konflikts der Regierung mit dem Unternehmen über dessen KI-Modelle. Das Verteidigungsministerium und andere Behörden, die Anthropics Claude-Modelle nutzen, erhalten laut Trump eine sechsmonatige Auslaufphase. Er fügte hinzu, dass es zivil- und strafrechtliche Konsequenzen geben werde, falls das Unternehmen während des Übergangs nicht kooperiere. Trumps Ankündigung deutet darauf hin, dass die Regierung den Vertrag von Anthropic mit dem Pentagon kündigt, der einen Wert von bis zu 200 Millionen Dollar hatte. Das Unternehmen hatte versucht, Schutzklauseln in den Vertrag aufzunehmen, um den Einsatz seiner Modelle für autonome Waffen und umfassende inländische Überwachung zu verhindern.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf/ros

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