MORNING BRIEFING - USA/Asien
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Erwähnte Instrumente
DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++
MONTAG: In Seoul bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Tag der Unabhängigkeitsbewegung" geschlossen.
+++++ TAGESTHEMA +++++
Dell Technologies hat im vierten Quartal einen Umsatzsprung verzeichnet, der zum Teil auf das Wachstum seines Geschäfts mit KI-Servern zurückzuführen ist. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich das Wachstum auch im neuen Geschäftsjahr fortsetzen wird. Dell erzielte im vierten Quartal einen Gewinn von 2,26 Milliarden US-Dollar oder 3,37 Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum waren es 1,53 Milliarden Dollar bzw. 2,15 Dollar je Aktie gewesen. Bereinigt um bestimmte Sondereffekte lag der Gewinn je Aktie bei 3,89 Dollar und damit über den von Factset befragten Analysten erwarteten 3,53 Dollar. Der Umsatz stieg um 39 Prozent auf 33,38 Milliarden Dollar, während die von Factset befragten Analysten einen Umsatz von 31,67 Milliarden Dollar prognostiziert hatten. In einer ersten Reaktion auf die Zahlen sprang die Aktie im nachbörslichen Handel um rund 12 Prozent nach oben.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- US
14:30 Erzeugerpreise Januar
PROGNOSE: +0,3% gg Vm
zuvor: +0,5% gg Vm
Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie)
PROGNOSE: +0,3% gg Vm
zuvor: +0,7% gg Vm
15:45 Index Einkaufsmanager Chicago Februar
PROGNOSE: 52,5
zuvor: 54,0
16:00 Bauausgaben November/Dezember
PROGNOSE: +0,2% gg Vm
Oktober: +0,5% gg Vm
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
Index zuletzt +/- % E-Mini-Future S&P-500 6.903,00 -0,3 E-Mini-Future Nasdaq-100 25.043,25 -0,2 S&P/ASX 200 (Sydney) 9.198,60 +0,3 Nikkei-225 58.850.27 +0,2 Topix-500 (Tokio) 3.938,68 +1,5 Kospi (Seoul) 6.244,13 -1,0 Shanghai-Composite 4.161,24 +0,4 Hang-Seng-Index (Hongkong) 26.647,57 +1,0
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
Nach dem Rekordlauf in Tokio, Seoul und Sydney hat sich im späten Handelsverlauf eine überwiegend positive Tendenz an den Börsen durchgesetzt - nur Seoul drehte ins Minus ab. Die drei genannten Börsen verbuchten satte Februar-Gewinne. Asiatische Aktien haben europäische und US-Titel klar hinter sich gelassen - befeuert in erster Linie von Technologiewerten und den Hoffnungen zum KI-Boom. Am Freitag folgen Technologiepapiere aber überwiegend ihren US-Pandents nach unten. Der Nikkei-225 erholte sich von zwischenzeitlichen Abgaben. Nachdem der Leitindex zwei Handelstagen in Folge auf Rekordhochs geschlossen hatte, ist von einer Konsolidierung die Rede. Gebremst wurde der japanische Aktienmarkt auch vom etwas festeren Yen. Inflationsdaten aus dem Großraum Tokio zeigten eine Abkühlung der Preisentwicklung. In Südkorea verbuchte der Kospi einen Monatsaufschlag von 20 Prozent - daher nun die Gewinnmitnahmen. Hyundai Motor haussierten um 10,6 Prozent, das Unternehmen investiert in ein KI-Rechenzentrum und eine Robotikfertigung. China sei der größte Gewinner des Urteils des Obersten Gerichtshofs der USA gegen Zölle, urteile Natixis. Baidu zogen in Hongkong um 0,6 Prozent an, obwohl das Unternehmen einen stark gesunkenen Gewinn verbucht hatte. Allerdings betont die Gesellschaft einige Fortschritte, darunter ein Umsatzwachstum von 48 Prozent im KI-Geschäft.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 49.499,20 +0,0 +17,05 49.482,15
S&P-500 6.908,86 -0,5 -37,27 6.946,13
NASDAQ Comp 22.878,38 -1,2 -273,69 23.152,08
NASDAQ 100 25.034,37 -1,2 -294,67 25.329,04
Umsatzdaten
Donnerstag Mittwoch
Umsatz NYSE (Aktien) 1,34 Mrd 1,20 Mrd
Gewinner 1.686 1.589
Verlierer 1.053 1.147
Unverändert 99 94
Leichter - Im Fokus standen die Geschäftszahlen von Nvidia und deren Einordnung. Die KI-Ikone erzielte einen Gewinnsprung und einen Rekordumsatz und schnitt klar über den Erwartungen ab und überzeugte auch mit dem Ausblick. Sorgen wegen einer möglichen KI-Blase konnte das Unternehmen trotzdem nicht zerstreuen. Für die Aktie ging es sogar um 5,5 Prozent abwärts - ungeachtet positiver Analystenkommentare. Teils wurden im Handel fehlende Aussagen von Nvidia zum Geschäft in China als Schwachpunkt gesehen. Die Quartalszahlen des SAP-Konkurrenten Salesforce fielen zwar besser als erwartet aus, der Ausblick blieb auf der Umsatzseite aber unter der Markterwartung. Die Aktie legte dennoch um 4 Prozent zu, nachdem Papiere aus der Softwarebranche zuletzt unter Bedenken über negative KI-Auswirkungen gelitten hatten. Nutanix stiegen um 4,1 Prozent. Das Cloud-Computing-Unternehmen hatte sich mit AMD für ein 250-Millionen-Dollar-Projekt zusammengetan, um eine Infrastrukturplattform zur Unterstützung von KI-Anwendungen zu entwickeln. AMD verloren im Nvidia-Sog 3,4 Prozent. Paramount gewannen 10 Prozent, nachdem das Unternehmen inmitten seiner Bemühungen um die Übernahme des Rivalen Warner Bros. Discovery durchwachsene Ergebnisse vorgelegt hatte. Derweil verdichteten sich die Zeichen, dass Paramount doch zum Zug kommen und damit Netflix ausstechen dürfte. Netflix gewannen 2,3 Prozent.
USA - ANLEIHEN
Der Anleihemarkt verzeichnete Zulauf angesichts der Verluste an den Aktienmärkten. Die Rendite zehnjähriger Schuldtitel sank um 3 Basispunkte auf 4,01 Prozent.
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Do, 08:27 % YTD EUR/USD 1,1801 +0,0 1,1797 1,1811 0,5 EUR/JPY 184,07 -0,1 184,17 184,42 0,0 EUR/GBP 0,8762 +0,1 0,8750 0,8717 0,5 USD/JPY 155,96 -0,1 156,11 156,13 -0,3 USD/KRW 1.440,00 +0,6 1.432,04 1.428,50 0,0 USD/CNY 6,8560 +0,2 6,8409 6,8427 -2,0 USD/CNH 6,8521 +0,1 6,8423 6,8395 -1,8 USD/HKD 7,8237 +0,0 7,8231 7,8220 0,5 AUD/USD 0,7124 +0,3 0,7104 0,7121 6,8 NZD/USD 0,5987 +0,1 0,5980 0,5995 4,0 BTC/USD 67.619,97 +0,2 67.474,22 68.214,00 -22,9
Der Dollar notierte gut behauptet. Übergeordnet belasteten gleichwohl die Unsicherheit über Zölle und Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank, hieß es. Der Präsident der Atlanta Fed, Raphael Bostic, sagte, der Riss zwischen der Fed und Trump habe begonnen, das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Zentralbank zu untergraben.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 5.186,65 -0,0 -0,21 5.186,86 Silber 90,14 +2,0 1,79 88,35 Platin 2.403,11 +5,8 130,91 2.272,20
Der Goldpreis zog leicht an. Die Feinunze verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 5.195 Dollar.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 65,73 +0,8 0,52 65,21 Brent/ICE 71,24 +0,7 0,49 70,75
Bei den Ölpreisemn tat sich erneut wenig, verbilligte sich um 0,3 Prozent. Eine Lösung des US-iranischen Konflikts veranlasste den Markt dazu, schrittweise einen Risikoaufschlag von bis zu 10 Dollar pro Barrel abzubauen, spekulierten die Rohstoffexperten von ING. "Sollten die Gespräche scheitern, bleibt das Aufwärtsrisiko bestehen, aber der Markt könnte mit einer vollständigen Reaktion warten, bis das Ausmaß möglicher US-Maßnahmen gegen den Iran deutlicher wird", so die Analysten.
+++++ MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 20.00 UHR +++++
INDUSTRIEPOLITIK JAPAN
Tokio verstärkt seinen Einfluss auf die noch junge Halbleiterindustrie des Landes: Die Regierung hat eine Finanzierungsstruktur vorgestellt, mit der sie einen Anteil von über 50 Prozent an Rapidus erwerben könnte - Japans Hoffnungsträger im Bereich der fortschrittlichen Chipfertigung.
WIRTSCHAFTSPOLITIK CHINA
Chinas Spitzenpolitiker haben ihren wachstumsfreundlichen politischen Kurs bekräftigt. Sie kamen zu einer Sitzung zusammen, um die im März anstehende, richtungsweisende jährliche Tagung des Volkskongresses vorzubereiten. Das Politbüro der regierenden Kommunistischen Partei, Chinas höchstes Entscheidungsgremium, traf sich, um den 15. Fünfjahresplan des Landes und einen Arbeitsbericht der Regierung zu erörtern. Diesen werden hochrangige Abgeordnete Anfang nächsten Monats prüfen. Die Vertreter auf dem Treffen bekräftigten ihr Bekenntnis zu einer aktiveren Fiskalpolitik und einer moderat lockeren Geldpolitik im Jahr 2026. Sie versprachen zudem, die Binnennachfrage weiter auszubauen und das Angebot zu optimieren.
AMBRELLA
rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einer Verlangsamung des Umsatzwachstums, nachdem das Unternehmen im jüngsten Quartal einen geringeren Verlust und höhere Umsätze verbucht hatte.
BLOCK
streicht fast die Hälfte ihrer Belegschaft, da das Unternehmen mehr Arbeitsplätze durch Künstliche Intelligenz (KI) automatisiert. Der Finanzdienstleister plant, seine Belegschaft von mehr als 10.000 auf unter 6.000 Mitarbeiter zu reduzieren.
INTUIT
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
February 27, 2026 02:05 ET (07:05 GMT)
hat im jüngsten Quartal einen höheren Gewinn und Umsatz verbucht, da die QuickBooks-Plattform weiterhin auf eine starke Nachfrage stößt. Die Gewinnprognose des Finanztechnologieunternehmens für das dritte Geschäftsquartal blieb jedoch hinter den Erwartungen der Wall Street zurück. Dieses Quartal fällt in die Hauptsaison der Steuererklärungen. Das Unternehmen teilte mit, dass seine Margen im laufenden Quartal teilweise durch eine Verschiebung von Marketingkosten aus dem zweiten Geschäftsquartal geschmälert würden. Für das dritte Geschäftsquartal, das in die Hauptsaison der Steuererklärungen fällt, erwartet Intuit ein Umsatzwachstum von etwa 10 Prozent, einen Gewinn je Aktie von 10,56 bis 10,62 Dollar und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 12,45 bis 12,51 Dollar. Analysten prognostizieren ein Umsatzwachstum von etwa 9,9 Prozent, einen Gewinn je Aktie von 11,13 Dollar und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 12,97 Dollar.
FLUTTER ENTERTAINMENT
hat im vierten Quartal einen Nettogewinn von 10 (Vorjahr: 156) Millionen Dollar erzielt. Der bereinigte Gewinn lag bei 1,74 Dollar je Aktie, nach 2,94 im Vorjahresquartal. Analysten hatten mit 1,85 US-Dollar je Aktie gerechnet. Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 4,74 Milliarden US-Dollar und verfehlte damit die Prognose der Wall Street von 4,93 Milliarden Dollar.
MONSTER BEVERAGE
hat einen höheren Gewinn verbucht, da der Umsatz in allen Segmenten des Unternehmens, mit Ausnahme der alkoholischen Getränke, gestiegen ist. Der Energy-Drink-Hersteller hat einen Gewinn von 449,2 Millionen US-Dollar oder 46 Cent je Aktie verbucht verglichen mit einem Gewinn von 270,7 Millionen Dollar oder 28 Cent je Aktie im Vorjahr. Auf bereinigter Basis hat der Gewinn 51 Cent je Aktie betragen und damit die von Analysten erwarteten 48 Cent je Aktie übertroffen. Der Nettoumsatz ist auf 2,13 Milliarden Dollar gestiegen nach 1,81 Milliarden Dollar im Vorjahr. Analysten hatten mit einem Umsatz von 2,04 Milliarden Dollar gerechnet.
ROCKET
hat im vierten Quartal dank eines zweistelligen Zuwachses in seinem Direktkundengeschäft einen höheren Umsatz verzeichnet. Der Hypothekenfinanzierer verzeichnete einen Nettogewinn von 68 Millionen US-Dollar oder 2 Cent je Aktie, verglichen mit 649 Millionen Dollar oder 23 Cent je Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn lag bei 11 Cent je Aktie und damit über den von Factset befragten Analysten erwarteten 9 Cent.
ROCKET LAB
hat im jüngsten Quartal höhere Umsätze verzeichnet und die Übernahme des neuseeländischen Unternehmens Precision Components bekannt gegeben. Das Start- und Raumfahrtsystemunternehmen wies einen Verlust von 52,9 Millionen US-Dollar oder 9 Cent je Aktie aus, verglichen mit einem Verlust von 52,3 Millionen Dollar oder 10 Cent je Aktie im Vorjahr. Analysten hatten einen Verlust von 10 Cent je Aktie erwartet. Der Umsatz stieg von 132,4 Millionen Dollar auf 179,7 Millionen Dollar, während die Analystenschätzungen bei 176,8 Millionen Dollar gelegen hatten.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln/flf
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