Kommentar
19:17 Uhr, 24.02.2026

Meta plant neuen Vorstoß im Stablecoin-Sektor ab dem zweiten Halbjahr

Meta wagt offenbar einen neuen Anlauf im Krypto-Bereich. Ein Stablecoin könnte schon in der zweiten Jahreshälfte Realität werden.

  • Der Tech-Konzern Meta Platforms plant einem Bericht zufolge ein Comeback im Stablecoin-Geschäft in der zweiten Hälfte dieses Jahres. Konzernchef Mark Zuckerberg und seine Teams prüfen demnach erneut Schritte, um ein eigenes Stablecoin-Projekt zu lancieren und dieses in die bestehenden Netzwerke zu integrieren. Das berichtet Coindesk und beruft sich dabei auf drei Insiderquellen.
  • Im Fokus steht die mögliche Zusammenarbeit mit einem Drittanbieter, der bei der technischen Implementierung und Verwaltung der Stablecoin-Zahlungen unterstützen soll. Der Zahlungsdienstleister Stripe, der im vergangenen Jahr das Stablecoin-Unternehmen Bridge übernommen hat, gilt laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Quelle als möglicher Favorit
  • Dieser Vorstoß kommt Jahre nach der gescheiterten Libra- und Diem-Initiative, die aufgrund regulatorischer Bedenken nicht umgesetzt wurde. Die damaligen Pläne, ein globales digitales Zahlungsmittel zu etablieren, stießen vor allem in den USA auf starken Widerstand, was zur Einstellung der Projekte führte. Trotz dieser früheren Rückschläge will Meta nun unter veränderten Bedingungen und mit einem neuen Ansatz erneut im Bereich der digitalen Währungen Fuß fassen.
  • Hinter dem Schritt steht der Wunsch, die Zahlungsfunktionalitäten auf den eigenen Plattformen zu erweitern und stabile, blockchain-basierte Transaktionen zwischen Nutzern zu ermöglichen. Ein Stablecoin könnte einen solchen Zahlungsverkehr vereinfachen und beschleunigen.
  • Während Details zu Name, Emittent oder genauer Funktionsweise des geplanten Stablecoins noch offen sind, deutet die Initiative darauf hin, dass sich Meta für die Zukunft des technologiebasierten Zahlungsverkehrs neu positionieren möchte.
  • Sollte das Projekt wie geplant im zweiten Halbjahr starten, könnte dies nicht nur die Integration von Krypto-Zahlungen in soziale Netzwerke vorantreiben, sondern auch einen erneuten Impuls für institutionelles Interesse geben.

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